Die Kaufleute vom Scheelehof

Steffen Melle erforschte ein Stück Stralsunder Geschichte

Alte Häuser haben für viele Menschen einen besonderen Reiz. Beschäftigt man sich näher mit ihren Bewohnern in vergangenen Zeiten, beginnen sie zu leben. Dieses Leben für heutige Generationen sichtbar zu machen, war Anlass für den Autor Steffen Melle, die Geschichte dreier alter Häuser in einer der ältesten Straßen der Stadt, an einem markanten Platz mit Brunnen zu untersuchen.
Es sind die Häuser Nr. 23, 24 und 25 in der Fährstraße, den Stralsundern und den Gästen der Stadt heute als Hotel „Scheelehof“ bekannt. Zwei dieser Häuser lassen ihren mittelalterlichen Ursprung noch erkennen. Da sie lange Zeit als Kaufmannshäuser genutzt wurden, spiegelt sich das an Bau und Einrichtung wider. Bei den Hauseigentümern, die sich bis ins 17. Jahrhundert nachweisen lassen, findet man Bürger, die in Politik und Wirtschaft Stralsunds eine wichtige Rolle gespielt haben. Mit dem Admiral Peter Blome oder dem Kaufmann Andreas Theodor Kruse waren Männer dabei, die der Stadt große Dienste geleistet haben. Zu beleuchten ist natürlich auch der Werdegang Carl Wilhelm Scheeles, Stralsunds wohl berühmtesten Sohn. In seiner Darstellung erzählt der Autor auch tragische, heitere und verwunderliche Episoden, die Einblick in das Alltagsleben der Hausbewohner geben. Er erinnert an verschiedene Nutzung der Häuser Nr. 24 und 25 durch Firmen, Gastwirte, Handwerker, den Kulturbund und einen Filmklub. Am Ende dieser langen Geschichte steht der „Scheelehof“.

rügendruck gmbh, 2022
96 Seiten, Hardcover, 150 x 220 mm, 57 Abb.
ISBN 978-3-949584-01-5, 19,90 €

Zu beziehen über den Verlag der rügendruck gmbh
Tel.: 038301/80 60 . verlag@ruegen-druck.de
www.ruegen-druck.de/shop/

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