Das Ostseebad Sellin vereint See und Seele

In der kalten Jahreszeit die Ruhe in der Natur genießen

Hebben is beder as brucken, secht man jo so. Übersetzt: Haben ist besser als brauchen, sagt man hier. Und so sehen wir immer schön zu, dass wir alles tosommen hebben (zusammen haben): See und Meer, Hügel und Wiesen, Schilf und Steine, Sand und Muscheln, Sturm und Flaute, rauwollige Mützen und sexy Bikini. Neben dem unverschämten Charme der Selliner selbst, bietet das Ostseebad seinen Gästen vor allem eines: Natur in Hülle und Fülle – und ganz viel Seele. Das Blau der Ostsee, das Grün der Granitz und das Weiß der Bäderarchitektur – das ist Sellin.
Das zweitgrößte Ostseebad der Insel Rügen liegt zwischen dem Waldgebiet Granitz, Nord- und Südstrand sowie dem Selliner See. Wenn es windig ist, schön kalt und Reif das Geländer der Seebrücke weißt, dann ist Winter. Weihnachtsmarkt und Wintermarkt, Silvester mit Höhenfeuerwerk, Tannenbaumverbrennen und Comedy auf der Seebrücke – all das wird es dieses Jahr nicht geben können. Doch weil Herzlichkeit in Sellin groß geschrieben wird und Gastfreundlichkeit ebenfalls, sind die Einheimischen vorbereitet und voller Hoffnung. Darauf, dass sie ihre Gäste begrüßen dürfen und ihnen neben der Natur und Ruhe hinaus etwas anbieten können: Puppentheater, geführte Touren durch die Granitz oder am Strand entlang, Yoga oder Nordic Walking, Neujahrswanderungen und Vorträge.
Besonders schön ist es dann, wenn die Natur aus ihrer erholsamen Winterruhe erwacht, frisch gestärkt voller Kraft aus Mutter Erde emporschießt und die Buchen, Eichen und Birken die ersten zartgrünen Blätter ausbilden. Weiße Buschwindröschen rollen sich wie ein frisch gewaschener Teppich in den Wäldern aus, die Alleebäume suchen einander und formen sich zu grünen Tunneln. Überall duftet es nach einer Mischung aus Seegras und Räucherfisch, Rosenblüten und Sanddorngrog. Farbe durchzieht das Ostseebad Sellin und sein kultiviertes Kleeblatt – die vier Ortsteile Seedorf und Moritzdorf, Altensien und Neuensien. Und je nach Jahreszeit wechselt die Natur ihr Kleid – typisch weiblich eben. Gelbe Rapsfelder machen den Korn- und Mohnblumen im Roggen Platz, die weißen Holunderblüten den dunkelblauen Beeren, die weißen Schlehen dem gelb leuchtenden Ginster und der lila Flieder den alten Obstsorten. Doch bis dahin heißt es: Tee trinken und die Natur und die Winterruhe genießen.

Weitere Informationen:
www.ostseebad-sellin.de

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Das Kleeblatt: Altensien, Moritzdorf, Seedorf und Neuensien

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