Spatenstich in Varbelvitz

Sassnitzer Firma Goldberg Invest feierte gemeinsam mit Dorfbewohnern

Spatenstich in Varbelvitz. Hier entstehen vier energie­autarke neue Ferien­häuser. Investor für das Projekt ist die Goldberg Invest GmbH & Co. KG, mit Sitz in Sassnitz.
Geschäftsführer Konrad Wittkowski feierte Anfang August den Baustart mit seinem Team, Dorfbewohnern, Bürgermeister, Architekten und Bauleuten. Dazu gab es Bier vom Fass, Schwein am Spieß und von oben ordentlich Taufwasser, was alle als gutes Omen deuteten. „Es ist schon etwas Seltenes, dass man in einem Ort so herzlich empfangen wird“, lobte Wittkowski in seiner Rede die Zusammenarbeit. „Wir sind sehr schnell ins Gespräch gekommen“, erinnerte er sich an die Vorbereitungen. „Auch wenn das Ringen um einzelne Positionen in der Gemeinde nicht immer einfach ist und die Not der Ökonomie uns schon zu manchen Veränderungen trieb, haben wir ein gemeinsames Ziel.“ Wittkowski sprach unter anderem davon, dass der Kunde kein Gas mehr will, sondern alternative Energien weiter in den Fokus rücken. Kompromisse, die sich daraus ergeben, beeinflussen auch die Pläne der Architekten. Die Häuser sehen dann anders aus. Ein Beispiel: Sonnenkollektoren brauchen Dach­fläche. Eine Gaube hat dann plötzlich keinen Platz mehr. Hervorgehoben wurde von Konrad Wittkowski in seiner Rede die positive und zielorientierte Zusammenarbeit mit dem Bauamt der Kreisverwaltung in Bergen.
Holger Kliewe, Bürgermeister der Gemeinde Ummanz, erinnerte daran, dass der Ort Varbelvitz mit seinen verfallenden Immobilien wie zum Beispiel das alte Herrenhaus, schon länger Sorgenkind der Gemeinde ist. „Viele Investoren sind gekommen und haben sich dann nie wieder gemeldet.“ Die Zusammenarbeit mit Goldberg beschreibt er als angenehm. „Da genügt oft ein Handschlag als Vereinbarung und jeder versucht, das Beste umzusetzen.“
Der 73-jährige Herbert Fildebrandt gilt im kleinen Varbelvitz als der heimliche Orts-Bürgermeister. Auf der Feier zum Spatenstich in der alten Scheune geraten er und Siegfried Zinke (69) ins Schwärmen. „In den 60-er Jahren hatten wir hier ein flottes Jugendleben“, erinnerten sich die beiden. „Wir waren etwa 20 Kinder im Dorf. Wer hätte gedacht, dass wir in dieser alten Scheune, wo wir schon als Kinder getobt haben, später mal Bier trinken.“
Die Dorfältesten wünschen sich, dass wieder mehr Familien in Varbelvitz eine Heimat finden. Im Zuge der Investi­tionen sollen auch die denkmalgeschützte Scheune kernsaniert und eine neue Heimstätte zum Wohnen für alte und junge Menschen werden.
Für Tibor Richter ist es die erste Baustelle auf der Insel. „Das ist schon ein besonderes Gefühl“, so der Geschäftsführer der Stricta Bau GmbH Leipzig. Seine Firma betreut aktuell den Bau der Ferienhäuser. Ein schöner Zufall, dass der Leipziger in den 80igern auf Rügen bei den Hochseefischern lernte.
„So ganz ist die Verbindung zur Insel nie abgebrochen“, erzählt der Bau-Profi. Entgegen dem allgemeinem Trend sollen die Rohbauten bis Dezember 2022 stehen, verspricht Richter. Die ersten Feriengäste könnten dann im Sommer 2023 an diesem idyllischen Fleckchen auf der Insel Rügen entspannte Urlaubstage verbringen.
Kaufinteressenten können sich gerne ab sofort an die Firma Goldberg Immobilien Gruppe Nord GmbH unter 038392/566800 oder info@goldberg-nord.de wenden.

Text: Ina Schwarz

Ausstellung über Wilhelm Löber im Peilturm

Organisator Hartmut Gill über einen Mann, der „immer auf der Suche“ war

weiter

Entdeckungsreise in der H.M.S. OTUS

Englisches U-Boot im Stadthafen Sassnitz vermittelt bis heute authentische Bedingungen

weiter

Die großen Themen der Bibel

11. Sandskulpturen-Ausstellung auf Rügen

weiter

Hochzeit auf Hiddensee

Asta-Nielsen-Haus „Karusel“ besitzt seit 2015 ein Trauzimmer Sie war die Tochter eines Schmieds und einer Wäscherin und hatte weiter