Foto: ChrisGonz

„Das Ende der Bescheidenheit“

Namhafte Künstler bei Rügener Kabarett-Regatta im Theater Putbus

Der Förderverein Theater Putbus und das Theater Putbus laden ab 13. September zur 24. Auflage der Rügener Kabarett-Regatta ein und freuen sich, dass die Regatta auch in diesem Jahr – wenn auch unter schwierigen Bedingungen – ihren Platz als besonderes Highlight auf der Insel einnimmt. Vier Wochen lang wird wieder alles auf das Korn genommen, was den Kabarettisten auf der Seele brennt oder quer im
Magen liegt. Und das mit ganz viel Spaß und Ironie, mit bestechendem Wortwitz, scharfer Zunge und musikalisch verpackt. Auch in diesem Jahr haben die Zuschauer wieder die Möglichkeit, per Abstimmung über den Publikumsliebling zu entscheiden. Den Regatta-Auftakt bestreitet traditionell der gewählte Publikumsliebling des Vorjahres, und so sollte man sich schon rechtzeitig den 13. September (18 Uhr) und den 15. September (19.30 Uhr) vormerken, um Lothar Bölck mit seinem Programm „Pfortissimo – oder Rest of Pförtner“ zu erleben. Er wird gern als der „Louis de Funès des deutschen Kabaretts“ bezeichnet. Bekannt aus dem MDR-Fernsehen als Pörtner aus dem „Kanzleramt Pforte D“, wird er die Besucher satirisch und mit unschlagbarem Wortwitz durch sein Kanzleramt führen.

Am 17. und 18. September ist Anka Zink mit ihrem Programm „Das Ende der Bescheidenheit“ zu Gast. Sie fragt ihre Gäste, ob sie denn auch so viele Talente hätten, die sie der Welt zeigen könnten, wenn die Welt endlich mal zu ihnen hingucken würde?
Und stellt schließlich fest, für Bescheidenheit ist in Zeiten der Selbstinszenierung keine Zeit mehr. Ein Halleluja auf das Protzen – für alle, die noch immer klotzen. Beginn ist um 19.30 Uhr.

„Nibel auf Lunge – Wagner für Banausen“, heißt es am 21. und 22. September um 19.30 Uhr vom Theater mittendrin & Wolf Mihm: Eine Schauspielerin, ein Musiker, ein Kabarettist – und Wagners Ring. Kann das gut gehen? Götter grollen, Zwerge zwicken – und eine Tuba ertrinkt. Heiter, schnell, schräg, überraschend. Ein Stück für den Wagnerkenner und den Kleinkunstfreund. Auf nach Walhall. „Nibel auf Lunge“ – auch für Nichtraucher!

Lutz von Rosenberg Lipinsky, „Deutschlands lustigster Seelsorger“, setzt am 23. und 24. September um 19.30 Uhr mit seinem Programm „DEMOKRATUR oder: Die Wahl der Qual“ die Regattasegel neu. Seit Jahren sorgt er sich unterhaltsam und intelligent um die deutsche Seele. Und diese wühlt sich derzeit auf – wie selten. In seinem neuen Programm geht er nun an die Wurzeln. Er recherchiert, stellt dar, aus und bloß – und die Systemfrage: Wozu Demokratie?

André Hartmann trifft am 25. September um 19.30 Uhr mit seiner musikalisch vollwertigen Solo-Koch-Show „Veganissimo“ ohne Herd und Abzugshaube genau den Nerv der Zeit. Stimmenimitator und Tastengenie Hartmann hat für sein neues Programm eine zusätzliche Taste ins Klavier eingebaut. Von Dinner bis Dönerbude ist man sich einig: Hartmann hat das große „Fleischlos“ gezogen. Vegan – ist das denn?!

Bei Michael Krebs geht am 28. und 29. September ab 19.30 Uhr alles auf Neustart. Endlich wieder Musik und Theater! Zwar vor streng limitiertem Publikum, aber live. Um das zu feiern, spielt er ein Best of Programm, das er extra für diese außergewöhnliche Situation zusammengestellt hat. Mit „Willkommen zurück – Das Neustartkonzert“ präsentiert er seine lustigsten Lieder und Geschichten und natürlich auch die aktuellsten.

Deutschlands bekanntester Finanzkabarettist Chin Meyer bringt am 1. und 2. Oktober um 19.30 Uhr mit seinem Programm „Leben im Plus – Kabarett, Geld und mehr“ frischen Wind auf die Putbuser Kabarett-Bühne. Gewohnt geistvoll und bissig durchforstet er die herrlich absurden Wider­sprüche von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik: Ob Digitalisierung 4.0, künstliche Intelligenz oder Migration – wie immer surft er charmant, musikalisch und überaus unterhaltsam durch unsere bunte Welt.

Anne Folger wird am 6. und 7. Oktober um 19.30 Uhr mit
ihrem Programm „Selbstläufer“ Kabarett und Musik in ganz neuer, eigener Weise auf den Punkt bringen – und das unter dem Motto: Klavierkabarett, Klassik-Crossover – Parole? Selbst laufen. Nach vorn, mit Schwung, schräg. Fein beobachtet und in Komik verpackt erzählt Anne Folger in ihrer Musik und ihren Texten von der Verwandtschaft zwischen Beatles und Bach; vom missachteten Klavierhocker, der ein Solo gibt; von Verdis posthumen Protest gegen Aida und mehr.

Am 12. und 13. Oktober um 19.30 Uhr sorgt die Berliner Distel mit Lach- und Machtgeschichten zur Lage der Nation für „Skandal im Spreebezirk“. Berlin verkommt zur Provinz im großen Skandaltheater. Und nur ein kleines, unbeugsames Kabarett, umgeben von gefestigten Politiklagern, hält dagegen und stellt sich den großen Fettnäpfen: Von German Angst bis zum politisch korrekten Kinderfasching. 100 Minuten Kabarett For Future – garantiert nicht skandalfrei und garantiert nicht nur freitags.

Weitere Informationen und Karten:
Tel.: 038301/808330
www.theater-vorpommern.de

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