Auf Entdeckungstour zu den Kreidefelsen

Reederei Adler-Schiffe bietet täglich Touren zum Wahrzeichen der Insel an

Die Kreidefelsen sind ein Wahrzeichen der Insel Rügen. Meter­hoch ragen die weißen Felsen in den Inselhimmel. Wer sie in ihrer ganzen Pracht erleben möchte, der kann an Schiffstouren teilnehmen. Täglich legen die Schiffe MS Binz, MS Cap Arkona und Adler-Mönchgut der Reederei Adler-Schiffe an den Seebrücken in Göhren, Sellin und Binz sowie im Sassnitzer Stadthafen ab. Auf den Touren wird die Ostküste der Insel mit ihren Sandstränden, den weißen Villen und Promenaden, der bewaldeten Steilküste, der Prorer Wiek mit dem Kdf-Seebad Rügen und der Fährhafen Mukran erlebbar. Weiter geht es entlang der kilometerlangen, bewaldeten Kreideküste mit ihrem Steinstrand und dem 118 Meter hohen Königsstuhl. Da das Wasser ausreichende Tiefen aufweist, können die Schiffe dicht an den Uferbereich fahren. Das ermöglicht den Fahrgästen an Bord eindrucksvolle Ein- und Ausblicke. Stärkung gibt es aus der Pantry. Es werden kühle Getränke und Snacks gereicht. Wer die gesamte Küstenlinie der Insel entdecken möchte, kann montags an der zehnstündigen Tour „Rund um Rügen“ teilnehmen.

Aufgrund der besonderen Situation – ausgelöst durch Corona – gibt es an Bord in diesem Jahr Einschränkungen. Darauf weist Franziska Flade hin. Sie ist „die Neue“ auf der Kommandobrücke der Adler-Schiffe auf Rügen und zugleich jüngste Bereichsleiterin im Unternehmen. Durch die Vorgaben des Landes wurden umfangreiche Hygiene- und Sicher­heitskonzepte für jedes einzelne Schiff erstellt, um die Ausbreitung von Covid-19 weiter zu verhindern. Die Schiffe fahren derzeit nur mit einer geringeren Auslastung, um den Sicherheitsabstand von 1,50 Metern einhalten zu können. Eine Mund-Nasen-Bedeckung auf den Schiffen ist verpflichtend. „Da wir erst im Juni in den Sommerfahrplan starten konnten, verzeichnen wir im ersten Halbjahr einen Einbruch von gut 50 % an Beförderungen im Vergleich zum Vorjahr“, berichtet Franziska Flade. Seit Anfang 2019 ist sie im Unternehmen tätig, anfangs als Assistenz der Bereichsleitung. Seit dem 1. August ist sie für den Bereich Rügen verantwortlich. Bis zu ihrem Dienstbeginn bei der Reederei Adler-Schiffe hat sie als Assistentin der Geschäftsführung bei einem Montage-Unternehmen in Stade
gearbeitet. „Gegenwärtig kümmere ich mich darum, alle Aufgaben unter einen Hut zu bekommen. Die Arbeit in einer
Reederei ist sehr anspruchsvoll und von vielen Überraschungen geprägt. Aber gerade das macht Spaß und bringt viel Abwechslung in den Tagesablauf. Die Corona-Krise ist eine
Herausforderung, aber wir meistern diese mit Bravour“, ist sie überzeugt. „Im Juli lagen die Adler-Schiffe im Bereich
Rügen nur noch 35 Prozent hinter den Zahlen vom Vorjahr.“ Ihr ganz persönlicher Lieblingsausflug ist die Fahrt zur
Kreideküste. „Man hat vom Schiff aus einen einmaligen Ausblick auf das atemberaubende Panorama“, schwärmt sie.

Die Reederei Adler-Schiffe mit Hauptsitz in Westerland auf Sylt wurde 1950 gegründet und wird in 2. Familiengenera­tion von Sven Paulsen geleitet. Was mit spontanen Aus­flügen mit dem Fischerboot begann, entwickelte sich zum innovativen Unternehmen mit Weitblick, das in der Hauptsaison bis zu 350 Mitarbeiter beschäftigt. Bevor Sven Paulsen 1986 die Geschäftsführung übernahm, fuhr er selbst als Frachtschiff-Kapitän zur See. Die Flotte besteht derzeit aus 27 Fahrgastschiffen. In der Saison bietet die Reederei täglich eine große Anzahl von Fahrten in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern an – von Insel- und Halligfahrten an der Nordsee über Erlebnisfahrten im Wattenmeer und auf der Eider und Stör bis hin zu Ausflugsfahrten ab Rügen und Usedom, Hafenrundfahrten in Wismar und Swinemünde und zur großen Nord-Ostsee-Kanalfahrt. Das neueste Projekt
von Paulsen ist eine Expeditionsreise ins Wattenmeer ab Hamburg.

Das gesamte Angebot der Reederei auf Rügen ist unter unter www.adler-schiffe.de/ruegen zu finden.

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