In der Spielkartenfabrik sind Besucher mittendrin und können live erleben, wie produziert wird. | Foto: Jugendkunst e.V.

Festwoche in Stralsund

Spielkartenfabrik feiert Jubiläum mit Vortrag, Jazz und einem Chor der Druckmaschinen

Vor mehr als 250 Jahren begann die Geschichte der Spielkartenproduktion in Stralsund. Mit der Gründung der Spielkartenfabrik als Museumswerkstatt im Jahr 2009 greift der Jugendkunst e.V. diese Tradition auf und entwickelt sie weiter. Das 10-jährige Jubiläum nimmt der gemeinnützige Trägerverein zum Anlass, das Projekt in einer Festwoche zu feiern. Dabei verknüpfen die Organisatoren Geschichte mit der Gegenwart, erkunden den gesellschaftlichen Einfluss des Spielens und machen den Chor der Druckmaschinen hörbar. Konzerte, Ausstellungen und Klangperformances sind geplant, die beweisen, dass Tradition und die Gegenwart gut miteinander auskommen, wenn man „unter Druck“ bleibt, wie die Spielkartenfabrik und ihre Macherinnen und Macher.
Mit ihrer Festwoche schließen sie zudem das Projekt „Unterdruck“ ab. Gefördert im Fonds Neue Länder der Kulturstiftung des Bundes konnte die Spielkartenfabrik Stralsund drei Jahre lang ihre Zukunft gestalten, Künstlerinnen und Künstler ins LABOR einladen und eine neue Museumstour entwickeln.
Von Montag bis Sonnabend finden vom 4. bis zum 9. November 2019 Veranstaltungen mit interessanten Gästen an unterschiedlichen Orten in Stralsund statt. Nach einer Ausstellungseröffnung in der Stadtbibliothek, geben am Montag zwei ausgewiesene Kenner der Spielkartenproduktion einen Einblick in deren Geschichte von Stralsund bis Altenburg. Ein Höhepunkt der Festwoche ist die Veranstaltung am Dienstagabend in der Schalterhalle im Gewerkschaftshaus am Alten Markt. In der Reihe bank[d]ruecken – einem Crossover-Kulturformat der gmw planungsgesellschaft mbH, spricht der Hamburger Psychologe André Frank Zimpel über das Spielen als beste Form der Wissensvermittlung. Außerdem können symbolisch Aktien des Unternehmens „Spielkartenfabrik Stralsund“ gezeichnet werden – die am Mittwoch in der Werkstatt gedruckt werden. Noch vorher erklingt an diesem Tag ein „Chor der Druckmaschinen“ vor dem Rathaus, den die Rügener Spezialisten von INSELKLANG zu Gehör bringen. Am Donnerstag wird an öffentlichen Orten gespielt und nach einem „freien Freitag“ findet am Sonnabend das große Finale statt – mit einer interaktiven Klangperformance in der Werkstatt und einem JAZZ-Konzert im Speicher am Katharinenberg.

Weitere Informationen:
www.spiefa.de

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