Ulrike Mundt im CIRCUS EINS

Ausstellung stellt aktuelle Werke unter dem Titel PRIMA vor

Die aktuelle Ausstellung in der Galerie CIRCUS EINS präsentiert Werke der in Wismar geborenen Bildhauerin Ulrike Mundt in einer umfassenden Schau auf rund 170 Quadratmetern. Zu sehen sind Skulpturen und Wandobjekte, die in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind. Perfekt gebaute Raumkörper, hochglänzende Oberflächen und Materialien, die eher technisch anmuten, charakterisieren die Skulpturen und Objekte von Ulrike Mundt. Sie bewegen sich an der Grenze von Kunst, Design und Wissenschaft und erzeugen stets eine Aura der Wichtigkeit.
Doch ihre Skulptur „Sensor“ ist nicht mehr als eine dunkle Kiste mit einem gebogenen Metalldraht, die nur vorgibt Veränderungen in der Galeriewand aufzeichnen zu können. Fernrohre, die nicht in die Ferne schauen, Lautsprecher, die keinen Sound geben oder Orgelpfeifen die stumm bleiben – all dies sind nicht nur Reflexionen über den Zusammenhang von Ästhetik und Macht, sondern regen auch zum Nachdenken über die Möglichkeiten der Kommunikation an.
Gerne setzt Ulrike Mundt zudem biomorphe Formen wie handgefertigte Tonröhren als Gegensatz zu den strengen Konstruktionen in Lack und Metall ein. Ulrike Mundt erweitert ihre Perspektive auf die Potentiale des sinnhaften Austauschs durch Wandarbeiten, die signalhafte Embleme der Wirklichkeit aufgreifen und konterkarieren. Ihre „Signalflaggen“ erinnern an das Flaggenalphabet der Schifffahrt, das dazu dient Nachrichten auf visuellem Wege auszutauschen. Wie ihr „Kommandobaum“ aus stilisierten Wimpeln zeigen sie jedoch nur, wie begrenzt diese Bildsprache ist.
Ulrike Mundt wurde 1976 in Wismar geboren und lebt in Dresden. Sie hat u.a. am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald, an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten Amsterdam [NL] und an der Hochschule für Bildende Künste Dresden studiert, wo sie Meisterschülerin von Monika Brandmeier war. In Einzelausstellungen wurde sie u.a. 2019 in der Shoobil Gallery, Antwerpen [BEL], in der Galerie Weltecho, Chemnitz (2018), in der Galerie Ursula Walter, Dresden (2017), in der Dads Galerie, Liberec [CZ], im Caspar-David-Friedrich-Zentrum Greifswald (2016), sowie 2015 im Kunstverein Schwerin vorgestellt. Die Ausstellung ist bis zum 27. Oktober jeweils Donnerstag bis Sonntag von 12 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung zu sehen.

Weitere Informationen:
www.circus-eins.de

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