Eine Birne aus Frankreich

Bio-Edelobstbrand mit der Alexander-Lucas-Butterbirne

Es war ein Zufallsfund – zu Beginn der 1870er Jahre fand Alexander Lucas in einem Wald im Departement Loire-et-Cher einen Sämling, der ihm interessant erschien. Die Birnensorte wurde nach seinem Entdecker benannt und schon 1874 brachten die Gebrüder Transon aus Orléans sie als „Buerrée Alexandre Lucas“ in den Handel. Ab Mitte Oktober wird diese Sorte auch auf Rügen pflückreif und lässt sich bis Dezember lagern. Die Birnen werden sehr groß und können bis zu 120 Gramm schwer sein. Sie sehen etwas klobig aus und haben eine stumpfkegelige Form. Ihre Schale ist grünlich und färbt sich später eher gelblich und schließlich rötlich ein. Das Fruchtfleisch ist weiß, sehr saftig und süß, etwas körnig und sehr schmelzend. Weil diese Birne sich hervorragend für einen Birnenbrand eignet, wird sie auch in der 1sten Rügener Edeldestillerie gerne verarbeitet. Wenn sie schonend gebrannt wird, bewahrt sie ihr zartes Birnenbouquet auch im fertigen Obstbrand. Immer wieder überrascht der insgesamt milde Brand mit einem wunderschönen Vanilleduft. Diesen erlangt sie erst durch die Destillation – dieses Aroma ist nicht vorhanden, wenn man sie frisch vom Baum isst.

Maren und Rainer Hessenius von der 1sten Rügener Edeldestillerie kommen aus der Top-Gastronomie und kennen den Zusammenhang zwischen Qualität und Geschmack. Schon seit 1996, als sie die Brennerei im Westen der Insel Rügen gegründet haben, sind die Standards der ökologisch sinnvollen Produktion für sie eine Selbstverständlichkeit. Auf rund 4,5 ha eigener Anbaufläche unmittelbar an der Brennerei wird ein Teil des Obstes angebaut. Der andere Teil stammt von dem ebenfalls BIO-zertifizierten Obstparadies Altkamp im Süden Rügens. Für die beiden Brennmeister und Inhaber der Destillerie garantieren die altbewährten Sorten gute Erträge und hohe Widerstandsfähigkeit. Das optimale Klima hat auf Rügen traditionell viele alte Sorten bestehen lassen. Und was zwischenzeitlich verschwunden war, haben die erfahrenen Gastronomen und Brenner wieder angesiedelt. Dazu arbeiten sie mit Koryphäen der Obstbaugeschichte zusammen. Allein sieben unterschiedliche Apfelbrände werden im modernen Brenngerät in Lieschow destilliert, dazu, neben anderen, drei Pflaumen- und vier Birnenbrände. Anders als traditionell üblich, wird beim Brennvorgang nur einmal Wärme zugeführt – so bleibt das wertvolle Fruchtaroma erhalten.

Weitere Informationen:
www.1ste-edeldestillerie.de

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