Das Amaryllis-Quartett hat für die kommenden vier Jahre die künstlerische Leitung der Putbus Festspiele übernommen | Foto: Amaryllis-Quartett

Putbus Festspiele mit neuem Konzept

Amaryllis-Quartett übernimmt künstlerische Leitung

Die Putbus Festspiele stehen 2019 erstmals unter der künstlerischen Leitung des Amaryllis-Quartetts. Die Insel Rügen mit ihren feinen Sandstränden, der Ostsee und gelegentlichen Herbststürmen hat die Musiker dazu inspiriert, die Festspiele mit den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde zu verknüpfen. Und was wäre auf einer Insel naheliegender als mit dem Thema Wasser zu beginnen?
Vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2019 können sich Musikliebhaber nun auf so unterschiedliche Künstler, wie den Starpianisten Alexander Krichel, das Jazzduo „deep strings“ und die Eleven der Staatlichen Ballettschule Berlin freuen. So wird die Philharmonie Neubrandenburg die Zuhörer in ihrem Eröffnungskonzert mit auf die sturmumtosten Hebriden nehmen, wie der Komponist Mendelssohn sie im Jahr 1829 erlebte. Der berühmte Pianist Alexander Krichel entführt sie mit Liszt in die beiden Wasserstädte Venedig und Neapel und ins Reich der Undine aus Ravels „Gaspard de la nuit“. Das Jazzduo „deep strings“ besingt den „Novemberregen im August“ und den Strand von Corcovado. Und im „Karneval der Tiere“ mit dem Preußischen Kammerorchester kann die gesamte Familie unter anderem Bekanntschaft mit den Zierfischen in einem Aquarium und einem eleganten Schwan machen. Eher assoziativ nähern sich die Festspiele mit dem Amaryllis Quartett dem Thema Wasser. So kann man im Streichquartett von Lutoslawski einzelne Regentropfen und rauschende Sturzbäche hören. Natürlich darf die berühmte Wassermusik von Händel nicht fehlen. Sie ist hier mit dem Xenon Quartett in einer Bearbeitung für Saxophonquartett zu hören.
Regelmäßige Gäste der Putbus Festspiele werden altbekannte Programmpunkte wiederentdecken: die Gala der Staatlichen Ballettschule Berlin ebenso, wie die Konzerte des Philharmonischen Orchesters Vorpommern oder „Musik im Park“. Zusätzlich wurden aber auch neue Formate entwickelt, die das Festival noch enger mit Putbus und Rügen verbinden sollen. So ist man zum Konzert des Amaryllis Quartetts mit der historischen Schmalspurbahn „Rasender Roland“ unterwegs. Besucher haben die Möglichkeit, das Putbuser Theater beim musikalischen Dinner einmal aus anderer Perspektive zu erleben, oder können in kleiner Gesellschaft zu den Klängen des Xenon Saxophonquartetts mit dem Traditionssegler „Ernestine“ durch den Greifswalder Bodden kreuzen.

Weitere Informationen:
www.putbus-festspiele.de

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