Ebonit Saxophone Quartet – vier junger Musiker/-innen mit kreativ-eindrucksvoller klassischer Interpretationen | Foto: Mateusz Pusiewicz

Veranstaltungen im Theater Putbus

Klassische Klänge, komische Operette und legendärer Folk-Blues-Rock im April

Das vielfach preisgekrönte Ebonit Saxophone Quartet aus Amsterdam ist ein junges, inspiriertes Ensemble, das der Kammermusikwelt durch kreative Programme und eindrucksvolle Interpretationen eine ganz persönliche Note verleihen möchte. Im internationalen Konzertbetrieb sind die vier Musiker/-innen mittlerweile eine feste Größe und spielte bereits im Concertgebouw in Amsterdam, dem Musikverein in Wien und der Cosmo Rodewald Hall in Manchester. Auch bei internationalen Festivals wie dem Verbier Festival, dem Heidelberger Frühling und dem Schleswig-Holstein Musikfestival war das junge Ensemble bereits zu Gast.
Das Quartett studierte an der niederländischen Streichquartettakademie NSKA, wo sie von Marc Danel, Stefan Metz und Sven Arne Tepl betreut wurden. Alle vier Musiker/-innen des Quartetts absolvierten zusätzlich ein solistisches Studium bei dem renommierten Saxophonisten Arno Bornkamp am Conservatorium van Amsterdam. Die vier jungen Musiker/-innen erhalten regelmäßig musikalische Impulse von Musikern wie u.a. Eberhart Feltz, Gerhard Schulz, Heime Müller, Luc- Marie Aguera, den Mitgliedern des Artemis Quartetts, Belcea Quartet, Cuarteto Casals, Jerusalem Quartet, Quatuor Ebène, Pavel Haas Quartet oder dem Kronos Quartet. Am 12. April um 19.30 Uhr führen sie ihr Programm „Klangzauber“ im Theater Putbus auf, bei welchem Bearbeitungen und Originalwerke von Glasunow, Piazolla und Debussy erklingen.

Eine Körperverletzung mit Beamtenbeleidigung, eine Haftstrafe, Tarnung, Täuschung, Betrug, knisternde Erotik, ein Fledermauskostüm, eine goldene Uhr und unsterbliche Musik – das sind die Zutaten für den wohl berühmtesten Operettenkrimi der Geschichte. Das Verwirrspiel um den cholerischen Eisenstein, seine Frau Rosalinde, den rachsüchtigen Dr. Falke und die raffinierte Adele nimmt Fahrt auf, als alle sich zum Maskenball bei dem gelangweilten Adelssprössling Orlofsky einfinden. Hier trifft sich die sonst so biedere Gesellschaft, um sich frivolen Freiheiten hinzugeben. Kein Wunder also, dass es von dort aus geradewegs ins Gefängnis geht, wo ein gleichermaßen beredter wie betrunkener Gerichtsdiener Frosch alle auf ihre Plätze verweist.
Voller Champagnerlaune und berückender musikalischer Einfälle steckt diese wohl bekannteste komische Operette von Johann Strauß, die dem Publikum bei ihrer Uraufführung 1874 ein Lachen in einer politisch wie finanziell angespannten Weltsituation entlockte, nach vorne blickte, wo viele Verlorenem nachtrauerten, und unmittelbar zum Kassenschlager wurde. Am Ostermontag, den 22. April um 18 Uhr bringt das Theater Vorpommern „Die Fledermaus“ auf die Rügener Theaterbühne.

Seit 1967 bis 1975 ständig existent, war die aus Leipzig stammende Klaus Renft Combo (ab 1974 RENFT) eine der ersten „Beat-Bands“, deren Sänger deutsch sangen. Bereits in den frühen 1970er-Jahren erreichte RENFT in der DDR Kultstatus, wurde zum Begriff für Opposition und Auflehnung gegenüber einer staatlich verordneten Kulturdoktrin.
Unter diesem Zwang entstand von 1971 bis 1975 eine Band, die man schlicht und einfach nur RENFT nannte. Ihre facettenreichen Songs, von Folk und Blues über Balladen bis hin zu Rock, erstürmten die Hitparaden. RENFT wurde Hoffnungsträger für eine heranwachsende Generation, schuf eine Brücke für deren Integration in eine vom sozialistischen Alltagstrott bestimmte Gesellschaft. Immer wild und unberechenbar, wurde RENFT durch das Verbot 1975 zur Legende.
Kein Zweifel, RENFT ist ostdeutsches Kulturgut und lebt in der Erinnerung vieler. Noch immer Hoffnungsträger für ihre älter gewordenen Fans, stilistisch unabhängig von Mode und Trends, bezeugen ihre Lieder Unbeugsamkeit und erinnern an Zivilcourage. Nun sind die vier Musiker zu ihrem Jubiläum „50 Jahre Klaus Renft Combo“ mit „Renft akustisch. Die legendäre Kultband auf Jubiläumstournee“ zusammen mit Thomas „Monster“ Schoppe (voc) unterwegs. Am 30. April um 19.30 Uhr sind sie im Putbuser Inselheater zu erleben.

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