In der Orangerie Putbus im Park ist das Programm der KulturStiftung Rügen zu sehen | Foto: Lutz Grünke

Zeitgenössische Kunst in Putbus

Galerien in der fürstlichen Residenzstadt laden ein

Wie gut klassizistische Architektur und zeitgenössische Kunst harmonieren, das beweisen immer wieder die Galerien in Putbus. In der ehemals fürstlichen Residenzstadt befindet sich nicht nur das einzige Theater der Insel Rügen, hier sind auch die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern regelmäßig zu Gast und Park und Architektur begeistern kulturinteressierte Besucher. All dies macht den Ort, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in einem durchgängigen Stil erbaut wurde und den einzigen Rondellplatz Deutschlands besitzt zur Kulturhauptstadt der Insel Rügen. Doch in den vergangenen Jahren haben sich hier verschiedene Galerien und Studios etabliert, die Putbus zum Ziel von Kunstkennern machen. In der früheren Orangerie zeigt die KulturStiftung Rügen ihre Ausstellungen mit Blick auf den englischen Landschaftspark. Ein Höhepunkt in diesem Jahr ist sicherlich die Schau mit Fotografien des 1935 in Rostock geborenen Hans Pölkow im Dezember. In der zweiten Ausstellung des Jahres, die am 2. März eröffnet wird, werden Werke von Klaus Böllhoff gezeigt.
CIRCUS EINS präsentiert Kunst einer jüngeren Generation im Kronprinzenpalais – dem markanten Eckgebäude am Circus. Einzelausstellungen mit Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Deutschland, werden ergänzt durch das Kunstereignis CIRCUS CIRCUS, zu dem auch der Gewöbelkeller, die Kapelle in Kasnevitz und die Schmiede in Lauterbach wieder als Standorte einbezogen werden. (Eröffnung 13. Juli um 17 Uhr). Das Ausstellungsjahr der Kuratorin Susanne Burmester beginnt am 9. März mit einer Doppeleröffnung: Gunilla Jähnichen zeigt unter dem Titel „Ghosting“ eine Auswahl an Werken, die sich malerisch mit dem Nicht-Sagbaren auseinandersetzen. Die Fotografin und Videokünstlerin Daniela Risch präsentiert erstmals Zeichnungen, von denen auch das Land Mecklenburg-Vorpommern soeben eine Serie angekauft hat.

Die Galerie Atelier ROTKLEE am Markt 10 ist eine klassische Produzentengalerie und wird von drei Rügener Künstlern betrieben. Zu den thematischen Schauen werden auch Werke von Kolleginnen und Kollegen gezeigt. Ergänzt wird das Programm in diesem Jahr durch Solo-Ausstellungen der Macher während der Sommermonate und eine Weihnachtsausstellung. Nach der Winterpause, eröffnet die Galerie ROTKLEE ihre Pforten am 15. März mit einer Gruppenschau unter dem Thema „Die Kunst der Betrachtung“.

Ergänzt werden die professionellen Galerien in Putbus durch die Studiogalerien von Frank Otto Sperlich, die sich ebenfalls in der Orangerie befindet und Nicole Keipke, die ihre Besucher am Circus 8 empfängt.

Weitere Informationen:
www.kulturstiftung-ruegen.de
ww.circus-eins.de
www.atelier-rotklee.de

Sandskulpturen-Festival im Ostseebad Binz

„Einmal um die ganze Welt“ heißt es bis November auf der Insel Rügen Seit dem 10. März blicken weiter

XXII. Kabarett-Regatta auf Rügen

Humor-Piraten aus der ganzen Republik entern für vier Wochen das Theater Putbus

weiter

Rügens spannendstes Museum

Verstehen durch Begreifen in der Galileo Wissenswelt in Prora

weiter

Liebe, Kunst und leuchtende Laternen

Paare verewigen sich in der Seebrücke, Sandartisten und Martinsfest in Sellin

weiter