Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

sind wir allein im Februar und im März? Nein! Denn gerade in diesen Monaten ist die Insel Rügen für viele Gäste besonders attraktiv. Wer es nicht glaubt, der sollte es ausprobieren. Denn erst, wenn alle Antennen sich einfahren können, weil draußen nichts los ist, wenn auch die Sonne nicht richtig scheint, dafür ein romantischer Dunst über der Landschaft liegt – oder noch besser: Schnee! – dann erleben wir, was „Entschleunigung“ heißt. Auf Rügen wird diese Sehnsucht hochprofessionell von den Wellnesshotels befriedigt. Doch auch wer sich nicht dem Kreidebad, der Sanddornpackung oder einer Hot Stone Massage ausliefert, kann im Winter auf Rügen so richtig runterkommen. Im Sommer lockt jeden Tag ein anderes Event, und wir lieben es. Doch jetzt gibt es nichts Schöneres, als im Ostseewind spazieren zu gehen und hinterher eine heiße Schokolade zu trinken. Oder mit dem Fahrrad loszudüsen, auf Wegen, die keiner kennt und sich mit einem Hiddenseer Kutterfisch zu belohnen. Wenn das Wetter gut ist, lohnt es sich auch, einmal richtig in die Luft zu gehen. Auf dem Flugplatz Güttin stehen Sportmaschinen bereit, um Ihnen die Vogelperspektive zu ermöglichen. Die ganze Familie jubelt, wenn sie in das Erlebnisbad SPLASH in Neddesitz gehen darf, denn außer dem Spaßbad gibt es hier auch noch einen Hallenspielplatz.

Fahren Sie doch mal wieder an das Kap Arkona. Die Wanderung über das Flächendenkmal könnte im Gutshaus auf dem Rügenhof enden. Entweder pünktlich zum Schlachtefest oder zu Kaffee und hausgebackenem Kuchen. Jetzt, wo der Weihnachtsbraten und schwere Rotwein verdaut sind, könnte auch eine Verkostung ordentlicher norddeutscher Biere möglich sein. Die Vielfalt der Geschmäcker der Störtebeker Brauerei in Stralsund begeistert auch jene, die immer dachten, Bier trinkt nur wer schwer gearbeitet hat. Die Tourismuszentrale der Insel Rügen pflegt 2019 die Baukultur in all ihren Erscheinungsformen. Herrenhäuser und alte Fischerkaten, Klassizismus und DDR-Moderne, Bäderarchitektur und internationaler Minimalismus: Kenner wußten schon immer, dass dieses Thema auf Rügen stark besetzt ist, nun wird endlich auch ein breites Publikum dafür interessiert. Wer die Baukultur auf Rügen kennenlernen möchte, der muss sich auf den Weg machen. Warum nicht im Februar? Wenn es schneefrei bleibt, dann bietet sich für den Anfang unsere Tour im Nordwesten der Insel Rügen an, wo diverse Herrenhäuser am Wegesrand liegen.
Also lassen Sie uns nicht alleine bleiben und genießen die Zeit der perfekten Entschleunigung auf Rügen!

Ihre Redaktion

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