Veranstaltungen im Theater Putbus

Kabarett und Humor, Niederdeutsches und musikalische Variationen im Februar und März

Ein Stapel von Textbüchern. Schade, alle Lacher ins Archiv zu sperren. Worüber lachten wir gestern? Worüber werden wir morgen lachen? Ist totlachen gesünder als kranklachen? Am 17. Februar um 18 Uhr bzw. am 18. Februar um 19.30 Uhr kann das Publikum diesem Phänomen in „Lachkoma“ zusammen mit der Herkuleskeule Dresden nachgehen. Dresdens Liebling Rainer Bursche spielt seine letzte Inszenierung mit Katrin Jaehne, bekannt aus dem Dresdner Boulevardtheater, und Alexander Pluquett, der vom Berliner Kabarett Stachelschweine kommt, im Theater Putbus. Am Piano begleitet Thomas Wand.

Alberto Fortuzzi widmet sich in seiner Inszenierung „Zwangsvorstellung“ − Frei nach Liesl Karlstadt und Karl Valentin − dem oft ins Absurde gesteigerten valentinischen Humor. In einer Szenen-Collage führt er verschiedene Kunstfiguren Valentins und Karlstadts zusammen. Die engagierte Radiomoderatorin, der wortgewandte Professor, das eingespielte Ehepaar, der begriffsstutzige Handwerker mit seinem beflissenen Lehrling, sie alle versuchen die Hürden des Alltags zu meistern und müssen sich mit ihrer eigenen Engstirnigkeit auseinandersetzen. Dass sich die Figuren dabei in den eigenen gedanklichen Fallstricken verfangen, macht sie so menschlich und liebenswert. Ein unvorhergesehener Theaterbesuch lässt sie schließlich gar vollends „närrisch“ werden … Kristin Giertler und Thomas Kornmann vom Parktheater Edelbruch schlüpfen in die skurrilen, tragikomischen Charaktere. Dabei ergehen sie sich, ohne den bayrischen Dialekt zu bedienen, in verquerer Logik und Wortverdrehungen. Ein Abend voller Alltagspoesie am 22. Februar um 19.30 Uhr.

Bei Manni und Chantal ist zwar mehr kriminelle Energie vorhanden als kriminelle Intelligenz, aber eins steht fest: Für ihre Hochzeit in Las Vegas und die Flitterwochen auf Hawaii brauchen sie Kohle, viel Kohle. Also muss eine Bank überfallen werden! Doch für einen erfolgreichen Coup ist es leider notwendig, dass man immer links und rechts unterscheiden kann, in der Lage ist, Straßenkarten zu lesen, die richtigen Strümpfe gekauft hat und nicht die verkehrte Tüte mit aus der Bank nimmt … Die Komödie „Twei as Bonnie un Clyde“ der Fritz Reuter Bühne Schwerin ist ein Angriff auf die Lachmuskeln, bei dem am 3. März um 18 Uhr ein Gag den nächsten jagt und die Lage für das dilettantische Gaunerpärchen immer verrückter wird.
Im selbst kreierten Soloprogramm „Von Kopf bis Fuß in love“ erzählt Anne Roemeth mit einem bunten Potpourri aus Tanz, Spiel und Gesang vom Suchen und Finden der Liebe. Am Abend des 8. März um 19.30 Uhr begibt sich die Künstlerin zusammen mit Steven Deroches am Klavier auf die musikalische Suche nach dem Richtigen. Doch wie stellt man es am besten an, den EINEN zu finden? Es ist gar nicht so leicht! Wendet man sich ganz direkt an die Herren oder ist es besser, sich einen aus dem Katalog auszusuchen? Und wenn man ihn dann endlich gefunden hat, wird es doch schnell erdrückend. Glücklicherweise gibt es ja „nicht nur den einen“ (Zarah Leander) und auch der schlimmste Liebeskummer geht einmal vorbei … Mit ein, zwei, drei, vier Pfefferminzlikör. Und währenddessen kann eine gute Prise Humor nicht schaden! Schließlich hat man als Single immer noch den meisten Spaß. Die Liebe ist ohnehin nur eine Illusion. Oder? Neben bekannten Chansons werden auch weniger bekannte Stücke aus der Zeit zwischen 1930 und 1980 interpretiert. Dabei darf ein kleiner Exkurs ins Musical ebenso wenig fehlen wie ein, zwei englische Klassiker. Ein kurzweiliges Vergnügen zum Schwelgen, Träumen, Lachen und Mitsingen.

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