Neue Ausstellungen im CIRCUS EINS

Daniela Risch und Gunilla Jähnichen zeigen Malerei und Zeichnung

Mit zwei Einzelausstellungen beginnt CIRCUS EINS ihr Ausstellungsprogramm in diesem Jahr. Unter dem Titel „As the Crow flies“ präsentiert die Galerie die erste Einzelausstellung der Künstlerin Daniela Risch im Kronprinzenpalais Putbus. Risch zeigt Serien von Zeichnungen, in denen sie stets einem vorher festgelegten Konzept folgt. Auf diese Weise entstehen poetisch abstrakte Zeichnungen, die stets eine Spur des Realen mit sich tragen.
Risch ist bekannt für ihre genau beobachteten und dokumentarischen Fotoserien, Videoarbeiten und fiktive Fotoreportagen. Während ihres Stipendiums in Schloss Wiepersdorf 2017 hat sie sich intensiv dem Medium der Zeichnung zugewandt. So sind Schreibmaschinenzeichnungen entstanden, subtile Schattenzeichnungen und Blätter, in denen sie farbige und schwarze Wachskreiden einsetzt. Mit dem Titel der Ausstellung „As the Crow flies“ bezieht Risch sich auf die englische Redewendung, die wir mit „Luftlinie“ übersetzen können.
Daniela Risch hat an der Ostkreuzschule für Fotografie Berlin studiert und hat ihren Abschluss bei Ute Mahler absolviert. Nach einem Diplomstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln, hat sie ein Masterstudium an der Folkwang Universität der Künste Essen absolviert. Die Künstlerin lebt in Essen und Greifswald, wo sie als künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald tätig ist.
Unter dem Titel „Ghosting“ zeigt die Galerie außerdem Werke von Gunilla Jähnichen. Bekannt für ihre herausragende Fähigkeit, mit malerischen Mitteln Stimmungen und Gefühle zu beschreiben, führt Jähnichen uns mit diesen Werken in ein Nachdenken über die eigene Existenz und zugleich in die reine Malerei.
Die Künstlerin verzichtet immer wieder bewusst darauf, die Erwartungen zu erfüllen und zieht es vor, im Unbestimmten zu bleiben. Dabei oszillieren ihre Bilder zwischen extrem naiv und bitterböse. Gunilla Jähnichen ist nicht daran interessiert, eine Geschichte erzählen, sondern vielmehr darum, mit malerischen Mitteln Freiräume zu schaffen, in denen das Andere – was auch immer es sei – eintreten kann. Mit dem Titel der Ausstellung „Ghosting“ bezieht Jähnichen sich auf das unerwartete Abtauchen von Personen, mit denen man in engem Kontakt gestanden hat.
Nach einem Studium der Freien Kunst an der Fachhochschule Hannover, studierte die Künstlerin an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Stanley Brouwn und Werner Büttner. Arbeitsaufenthalte führten sie nach Reykjavik und New York, heute lebt sie in Berlin.
Die Ausstellungen werden am 9. März um 17 Uhr eröffnet und sind bis zum 28. April donnerstags bis sonntags, ab April täglich von 11 bis 17 Uhr zu sehen. Zur Eröffnung werden die Künstlerinnen anwesend sein und interessierte Gäste sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Weitere Informatioen:
www.circus-eins.de
ww.susanneburmester.de

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