Tatauier-Set, Samoa 1850, Museum für Thüringer Volkskunde | Foto: STRALSUND MUSEUM

Kultur im STRALSUND MUSEUM

Führungen und Druckwerkstatt in der Sonderschau Erich Kliefert und Single-Treffs Kultur

Zu einer kleinen Druckwerkstatt in der aktuellen Sonderausstellung „Da, guck mal da! Erich Kliefert (1893-1994)“ laden die Spielkartenfabrik vom Speicher am Katharinenberg und der Stralsunder Mückenschweinverlag am 2. Dezember und am 12. Januar ein. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr kann man dann in der zweiten Etage des Katharinenklosters zusehen, wie Drucke entstehen. Besucher können das Drucken selbst ausprobieren und selbstverständlich auch Gedrucktes erwerben. Ein Rundgang durch die facettenreiche Bilderschau, die dem Maler und Grafiker Erich Kliefert anlässlich seines 125. Geburtstages gewidmet ist, komplettiert diesen Nachmittag.

Gleich viermal organisiert das STRALSUND MUSEUM zudem im Dezember öffentliche Führungen durch diese letzte große Sonderausstellung des Jahres. Ausstellungskuratorin Dorina Kasten freut sich darauf, interessierte Besucher/-innen persönlich in das umfangreiche Schaffen des Stralsunder Malers und Grafikers Erich Kliefert einzuführen. Seine vielseitigen Arbeiten in den unterschiedlichsten Techniken lassen sicher die Herzen so mancher Kunstliebhaber höher schlagen. „Da, guck mal da!“, ein gern getätigte Ausspruch Klieferts, gibt der Bilderschau dabei nicht nur ihren Namen, sondern ist zugleich auch das Motto für die gemeinsamen Rundgänge am 4. Dezember um 11 Uhr, am 7. Dezember um 18 Uhr und am 13. Dezember um 15 Uhr. Auch zwischen den Feiertagen, am 27. Dezember um 11 Uhr, erwartet die Museumsmitarbeiterin noch einmal interessierte Gäste zur Ausstellungsführung. Um Voranmeldung an der Museumskasse unter Telefon 03831 / 253 618 wird gebeten.
Der Vortrag „Anker, Herz und Arschgeweih – Vom seemännischen Hautbild zum modernen Tattoo“ ist ein Streifzug durch die Geschichte der Tätowierung von ihren Anfängen über die Seemannstattoos bis zum modernen Hautbild und dem Tattoo in der Bildenden Kunst. Seit wann tätowieren sich Menschen? Welche Motive bevorzugten Matrosen? Welche Entwicklung nahm die Tätowierkunst seit dem Zweiten Weltkrieg und wie ging es in den 1990er-Jahren weiter, in denen das Tribal-Steiß-Tattoo, genannt „Arschgeweih“, boomte? Welche Muster und Vorlagen aus der Volkskunde werden heute von Tätowierkünstler/-innen wieder aufgenommen? Außerdem wird der Frage nachgegangen, wie ein Tattoo eine Narbe abdecken und warum es das Lebensgefühl verbessern kann. Historikern Dorina Kasten wird über all das beim Singletreff Kultur am 8. Dezember im Katharinenkloster berichten. Veranstaltungsbeginn ist um 16 Uhr.

Wer am Stralsunder Scharfrichterhaus in der Filterstraße vorbeigeht, mag den Hauch der Geschichte spüren: 1549 ging ein Henker namens Tune in die hiesige Stadtgeschichte ein, weil er von seinem eigenen Knecht erschlagen wurde. Die Chronik berichtet, dass der Knecht danach ungewöhnlich lange nicht hingerichtet werden konnte, weil es keinen Henker gab … Diese historische Episode nahm die Stralsunder Autorin Katrin Hoffmann zum Anlass für ihren Roman „Des Henkers Knecht“. Darin werden authentische Gerichtsakten und anderes Archivmaterial verarbeitet, sodass ein plastisches Bild des Lebens in der Stadt vor fast 500 Jahren entsteht. Zum ersten Singletreff Kultur im neuen Jahr ist Katrin Hoffmann mit ihrem spannenden Roman im STRALSUND MUSEUM zu Gast und lädt dazu ein, mit ihr eine Reise in die Vergangenheit zu unternehmen. Treffpunkt ist am 19. Januar um 16 Uhr an der Museumskasse im Katharinenkloster.

Weitere Informationen:
Museumskasse
Telefon 03831 / 25 36 18

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