Kultur im STRALSUND MUSEUM

Museumszeit Sommerferien, spezielle Führungen, Militärgeschichte im Marinemuseum

Mit drei verschiedenen Veranstaltungsthemen lockt das STRALSUND MUSEUM in den Sommerferien zum Besuch. Das Wikingergold steht dabei im Fokus, daneben gibt es jedoch jede Menge weitere Schätze hinter den alten Klostermauern zu entdecken.
Bei einem „Abenteuerrundgang“ durch sonst verborgene Gänge und bei Wikingerspielen im Klosterhof vergeht die Zeit am 12. und 26. Juli wie im Flug. Auf Entdeckungstour durch die Stralsunder Bilderwelt des 19. Jahrhunderts werden sich Ferienkinder am 18. Juli begeben. In der großen Sonderausstellung „Bilder voller Poesie“ im Katharinenkloster können sie ihr Lieblingsbild herausfinden und das Anfertigen von Scherenschnitten ausprobieren. „Wo der Krämer seine Ware verhökerte“ wird am 25. Juli bei einem gemeinsamen Besuch des Museumshauses in der Mönchstraße 38 gezeigt. Das jahrhundertealte Haus offenbart bei einem Rundgang vom Keller bis unter das Dach seine spannende und wechselvolle Geschichte.
Alle Veranstaltungen beginnen um 10 Uhr und starten vom jeweiligen Kassenbereich des Katharinenklosters bzw. Museumshauses aus.
Außerdem lädt das STRALSUND MUSEUM in der Urlaubszeit speziell zu verschiedenen öffentlichen Führungen durch das Museumshaus Mönchstraße 38 und durch das Katharinenkloster ein.
Wer schon immer einmal Lust hatte, das mittelalterliche Krämerhaus genauer unter die Lupe zu nehmen, erhält am Dienstag, den 3. Juli Gelegenheit dazu. Die ehrenamtliche Museumsführerin Ingrid Thiede nimmt dann ab 14 Uhr interessierte Gästen mit auf eine Zeitreise durch gut 600 Jahre Baugeschichte. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Kasse des Museumsaußenstandortes. Auf die Spuren von Stralsunds Stadtgeschichte kann man sich am 4. Juli, ebenfalls um 14 Uhr, zusammen mit Renate Schmurr im Katharinenkloster begeben. Die ehrenamtliche Museumsführerin ist Mitglied im Förderverein und gibt ihr umfangreiches Wissen über die Sundstadt gern an wissbegierige Zuhörer weiter. Gleich an zwei Sonntagen, nämlich am 15. und am 29. Juli, freut sich Archäologin Annette Scheffler auf ihr Publikum, denn um 11 Uhr heißt es bei ihr „Vom Dominikanerkloster zum Wikingergold“.

Seit Mai ist auch das Stralsunder Marinemuseum auf der Insel Dänholm wieder geöffnet. Hier, wo einst die Geburtsstunde der Preußischen Marine war, ist eine breitgefächerte Ausstellung zu sehen. Sowohl auf einer großzügig angelegten Freifläche als auch in der heute denkmalgeschützten Kaserne finden militärhistorisch interessierte Gäste vielfältige Informationen zur Geschichte der deutschen Marinen. So werden neben unterschiedlichen Ausrüstungsgegenständen aus den einzelnen Epochen auch die dazugehörigen Uniformen Waffen, Dokumente und Flaggen gezeigt.
Eine Attraktion ist das Original eines Marinehubschraubers vom Typ Mi-8 TB. Der einst in der früheren Sowjetunion produzierte blaue „Heli“ gehörte zu der bis 1994 in Parow bei Stralsund stationierten Marinehubschraubereinheit. Nach deren Auflösung erhielt das zum STRALSUND MUSEUM gehörende kleine Spezialmuseum ihn als Geschenk vom Bundesministerium für Verteidigung.
Wer im vergangenen Jahr verpasst hat, sich die Sonderausstellung zur „Geschichte der deutschen U-Boote“ anzuschauen, hat in dieser Saison ebenfalls noch Gelegenheit dazu.

Weitere Informationen:
Museumskasse
Telefon 03831 / 25 36 18

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