Britta Naumann (DE), Ohne Erinnerung keine Zukunft, Symposium 2011 auf Rügen | Foto: Die Künstlerinnen

Raus aus der Komfortzone

Ergebnisse des 6. Künstlersymposium der B7 in der Orangerie Putbus

Die Orangerie Putbus ist Ausstellungsort der KulturStiftung Rügen. Doch hier ist auch die Galerie des Landkreises zuhause. Seit der Kreisreform gibt es sie im Doppelpack: in Putbus und in Ribnitz-Damgarten. In diesem Jahr nutzt der Landkreis die schönen Ausstellungsräume für die Präsentation eines der internationalen Projekte, die er immer wieder mit Partnern im Norden durchführt. Unter der Projektleitung der Rügener Künstlerin Ellen Kock wurden Künstlerinnen und Künstler von den sieben Ostseeinseln zu einem Symposium auf die Insel Rügen eingeladen. Dessen Ergebnisse werden nun gemeinsam mit einer Fotodokumentation der vergangenen 5 Symposien seit 2011 in der Orangerie Putbus vorgestellt.

Schwerpunkt der Zusammenarbeit sieben Ostseeinseln Åland Inseln, Bornholm, Gotland, Öland, Hiiumaa und Saaremaa ist der Erfahrungsaustausch. 2011 wurde auf Rügen das erste B7 Künstler- Symposium „SzenenWechsel“ im leerstehenden alten Hotel am Kap Arkona durchgeführt. Danach waren die Orte des künstlerischen Wirkens ein alter Kalksteinbruch auf Gotland, ein leerstehendes Schlachthaus auf Åland, ein stillgelegtes Kraftwerk auf Hiiumaa und ein Geh- und Radweg auf Saaremaa.
Titel und Thema des nun schon 6. Künstlersymposiums im Rahmen der Baltic Seven (B7) ist „Raus aus der Komfortzone“. „Ertappen wir uns nicht immer wieder dabei, unzufrieden zu sein… in einer Welt des Überflusses, des Lebens in der Komfortzone?“ fragt die Projektleiterin. „Die Komfortzone ist der Bereich der Routinen, der Gewohnheiten, der guten Versorgung. Sie ist gemütlich und verführt dazu, zu Verharren. Wie beeinflussen die neuen Medien das Verharren in der Komfortzone und wie könnte oder würde unsere Welt aussehen, wenn wir öfter aus ihr heraustreten würden? Wenn wir uns wirkliche Veränderung wünschten, könnten wir mit Achtsamkeit beginnen und uns fragen, welchen Anteil wir selber an den Missständen tragen.“ Ellen Kock fordert dazu auf, die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler als ein Experiment zur Erweiterung des Horizonts und zur persönlichen Überwindung von Grenzen zu betrachten. Sie erwartet, dass deren Reflektionen zum Thema ein Anstoß für uns alle sein könnten. Die Ausstellung wird am 2. Juni um 17 Uhr eröffnet und ist bis zum 7. Juli Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr zu sehen.

Weitere Informationen:
www.kulturstiftung-ruegen.de

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