Die „Havel“ ist die letzte ihrer Art – einst gehörte sie zu einer Flotte | Foto: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum e. V.

Das Leben mit der See

Sassnitzer Stadtgeschichte im Fischerei- und Hafenmuseum in Sassnitz

Jahrhundertelang war Sassnitz ein Fischerort, doch erst 1890 wurde ein richtiger Hafen gebaut. Als der Eisenbahnanschluss hinzukam, wurde die Stadt zu einem Verkehrsknotenpunkt für alles, was nach Skandinavien verschifft werden sollte. Auf der Grundlage des 1946 erteilten Befehls Nr. 11 der sowjetischen Besatzungsmacht und dem Beschluss der Landesregierung Mecklenburgs 1948 zur Bildung eines großen staatlichen Fischereistandortes wurde 1949 in Sassnitz das Fischkombinat Sassnitz aufgebaut. Im Fischerei- und Hafenmuseum Museum kann die Betriebsgeschichte über 40 Jahre nachvollzogen werden. Bis zu 180 Fischereifahrzeuge, vom 17m-Kutter bis zum großen Kühl – und Transportschiff, waren bis 1990 vorwiegend in Ost- und Nordsee, aber auch weltweit im Einsatz. Der letzte der tüchtigen Kutter bildet das Herzstück des Fischerei- und Hafenmuseums im Sassnitzer Stadthafen. Der Kutter „Havel“ ist wie seine ehemaligen Mitstreiter 26 Meter lang und kann heute mit einer Führung besichtigt werden. Im Museum gleich gegenüber erfahren Gäste noch mehr über Stadt der Fischerei und Fischverarbeitung, des Fährschiffs- und Bäderschiffsverkehrs und der Seetouristik. Zu sehen ist die Geschichte der Fischerei der letzten 150 Jahre. Gezeigt werden Arbeits – und Fischereigeräte, die damals und teilweise noch heute Anwendung finden. Dazu gehören Reusen, Stellnetze und Angeln, aber auch Handlot, und elektronische Geräte, wie Echolot, Radar, Decca und UKW. Auch historische Fischereiberechtigungen von 1890, ausgestellt von der fürstlichen Kanzlei zu Putbus und vom königlichen Fischmeister zu Stralsund, sind zu sehen. Außerdem wird der Übergang zur genossenschaftlichen Fischerei ab 1928 und bis 1990 dargestellt.

Das Fischerei- und Hafenmuseum Sassnitz hat vom 1. April bis zum 31. Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Besonders interessant sind auch die „Sturmgespräche“ zu denen der Verein interessante Gesprächspartner und Gäste einlädt.

Weitere Informationen:
www.hafenmuseum.de

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