Auch Masuyamas Fotomontage des verschollenen C. D. Friedrich Gemäldes „Landschaft mit Regenbogen“ wird zu sehen sein | Foto: Hiroyuki Masuyama

200 Jahre Hochzeitsreise im CIRCUS EINS

Hiroyuki Masuyama zeigt fotografische Arbeiten zu Caspar David Friedrich

Der japanische Künstler Hiroyuki Masuyama hat sich auf die Reise begeben und Orte aufgesucht, die auch Caspar David Friedrich während seiner Hochzeitsreise vor 200 Jahren besucht hat. Aus Hunderten von Aufnahmen komponierte er digitale Fotomontagen, die er nun als Leuchtkästen präsentiert. Indem er den Spuren des berühmten Romantikers folgt, entdeckt er das „Gedächtnis der Orte“ und lädt die Betrachter zu einer Reise durch Zeit und Raum ein. Die Ausstellung findet im Rahmen der Aktivitäten zum 200-jährigen Jubiläum der Hochzeitsreise von Caspar David Friedrich statt. 1818 hat dieser in Dresden seine Caroline geheiratet und ist mit ihr in seine vorpommersche Heimat gereist. Hier fertigte er zahlreiche Skizzen an, aus denen im Atelier weltberühmte Gemälde, wie „Kreidefelsen auf Rügen“ und „Mondaufgang am Meer“ entstanden. Masuyama hat diese Inspirationsorte zu gleicher Jahreszeit aufgesucht, hat hunderte von Fotografien angefertigt und daraus – in der Arbeitsweise ähnlich wie Friedrich – im Atelier seine Leuchtkästen im Originalformat der Vorlage angefertigt. Die Galerie CIRCUS EINS zeigt eine umfassende Schau mit rund 20 Werken Masuyamas, die in der Auseinandersetzung mit Friedrichs Gemälden entstanden sind. Ein weiterer Standort der dreiteiligen Schau ist das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL. Hier wird Masuyamas Verarbeitung des Gemäldes „Kreidefelsen auf Rügen“ am Ursprungsort der malerischen Idee präsentiert. Im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald begegnen sich Friedrichs Aquarell „Greifswalder Markt“ und seine zeitgenössische Interpretation, an der Greifswalder Bürger beteiligt waren. Hiroyuki Masuyama wurde 1968 in Japan geboren, er hat an der Nationaluniversität der Schönen Künste und Musik in Tokio Malerei und Wandmalerei studiert. Von 1995 bis 1999 hat er seine Studien an der Kunstakademie Düsseldorf und schließlich an Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) vertieft. Sein Werk wurde schon in zahlreichen institutionellen Ausstellungen vorgestellt. 2018 u. a. im Kunstmuseum Heidenheim und im Angermuseum Erfurt. Zur Eröffnung im CIRCUS EINS am 16. Juni um 17 Uhr spricht Michael Freitag, Direktor Lyonel-Feininger-Galerie Museum für grafische Künste, Quedlinburg. Patrick Dahlemann, Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern und Thilo Braune, 1. Vorsitzender des Tourismusverbandes Vorpommern e. V. werden mit einem Grußwort erwartet. Im Anschluss wird um 19.30 Uhr in der Kapelle Kasnevitz eine Installation von Hiroyuki Masuyama eröffnet.

Weitere Informationen:
www.circus-eins.de

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