Veranstaltungen im Theater Putbus

Komödiantisches aus Amerika und Deutschland, Pantomimenkunst und Lesestück im Mai

Harald und Maud könnten unterschiedlicher nicht sein: Er ist ein todessüchtiger, neurotischer junger Mann aus gutem Hause, der die Verkuppelungsversuche seiner Mutter mit inszenierten Selbstmorden untergräbt. Sie ist eine lebensfrohe und impulsive Neunundsiebzigjährige, die in gestohlenen Autos durch die Stadt rast und in einem Haus voller bizarrer Erinnerungsstücke am Rande der Stadt lebt. Aber sie haben auch viel gemeinsam: Beide gehen gern auf Beerdigungen, beide scheren sich nicht um gesellschaftliche Konventionen, und beide planen – jeder auf seine eigene Art und Weise – ihren baldigen Tod. Doch bevor sich der Kreis schließt, erlebt das ungleiche Paar schwarzhumorige Situationen voll von grotesker Komik, aber auch von melancholischer Poesie und Zärtlichkeit, eine Zeit des Lernens und der Liebe.

Das Theaterstück „Harald und Maud“ schrieb Colin Higgins kurz nach der Uraufführung des international außerordentlich erfolgreichen gleichnamigen Films im Jahr 1971. Maud ist eine Paraderolle für die Schauspielerin Elfie Schrodt, zu erleben am 5. Mai um 19.30 Uhr mit der Fritz Reuter Bühne Schwerin im Inseltheater.
Der Schweriner Zauberkünstler Wolfram von Bodecker und der in Paris geborene Alexander Neander lernten sich während des Studiums beim legendären Marcel Marceau in Paris kennen. Mittlerweile begeistern sie mit ihrer Pantomime als eigenes Duo seit über 15 Jahren das Publikum in mehr als 30 Ländern. Ihr fulminantes Bildertheater steckt voller Magie, feinstem Humor und optischen Illusionen, Emotionen und Musik.

Ursprünglich stammt der Begriff „Pantomimos“ aus dem Griechischen und bedeutet „alles nachahmend“. Bodecker & Neander haben für ihre Kunst den Begriff „visual theater“ gefunden. Dieser steht für ein stummes Theater, das von der Kunst lebt, Mimenspiel und Körperbewegung gekonnt miteinander zu Clownerie, Slapstick, Körpertheater und Tanz, aber auch Elementen der Laterna Magica, des Films und des Schwarzen Theaters zu integrieren. Ihre Geschichten sind heiter, vergnüglich, besinnlich und tragisch. Es entsteht Raum für eigene Deutungen, Erschließungen mobilisieren die Fantasie. Die Compagnie wird mit „Déjà-Vu?“ am 18. Mai um 20 Uhr in Putbus auftreten.

Es beginnt im April 1937 mit der Geburtstagseinladung von Melissa Gardner für Andrew Makepeace, dem Dritten, ihrem Mitschüler in der zweiten Klasse. Es entwickelt sich eine dramatische Liebes-/Beziehungsgeschichte. Ein Mit-, Aus- und wieder Zueinander. Sie teilen ihr Leben, fast nur schriftlich, in Form von Briefen und kurzen Mitteilungen. Während er mit 55 Jahren ein gefeierter, erfolgreicher Anwalt und Poltiker ist, schlägt sie sich als Künstlerin eher schlecht als recht durchs Leben. Er hat sich eine Familie mit Hund geschaffen, sie hat den Alkohol zu ihrem ständigen Begleiter gemacht. Er eher zurückhaltend und kontrolliert, sie immer exzessiv bis zum Ende?

„Love Letters“, das 1988 uraufgeführte Stück des amerikanischen Dramatikers Albert Ramsdell Gurney, ist ein Kammerspiel der großen Gefühle und kleinen Gesten. Es gilt unter Kritikern als eines der besten amerikanischen Stücke der achtziger Jahre, da es mit Scharfblick hinter die Fassade von Wohlhabenheit und gesellschaftlichem Image schaut. Ein leiser, intimer, berührender, außergewöhnlicher Theaterabend mit Lou Hoffner und Hansi Kraus am 25. Mai um 19.30 Uhr.

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