Bühnenszene des Theaterprojekts „Der Garten der Lüste“ Lockruf des Archaischen – das Theaterprojekt „Der Garten der Lüste“ nach Hieronymus Boschs Gemälde von Marc Schnittger | Foto: Andreas Pankratz

Veranstaltungen im Theater Putbus

Figurentheater mit Schauspiel und Klang, Oper einmal anders und Kabarett im April

Inspiriert von Hieronymus Boschs spätmittelalterlichem Gemälde „Der Garten der Lüste“ präsentiert der Schauspieler und Puppenbauer Marc Schnittger am 7. April um 19.30 Uhr eine fantastische Kombination aus Figurentheater, Schauspiel und Klangwelt: Ein sinnlich-spektakuläres Panorama menschlicher Sehnsüchte. Eine illustre Gruppe bizarrer Gestalten folgt einem mysteriösen Ortskundigen in die Wildnis. Die Vergnügungssüchtigen sind auf der Suche nach einer verheißungsvollen Lichtung, auf der die geheimsten Wünsche in Erfüllung gehen sollen. Doch die Expedition landet im Sumpf ihrer Innenwelt. Eine biblisch-fantastische Groteske über eine Lebenssinn-suchende Zivilisation. Die Rhein-Zeitung dazu: „Paradise lost, jenseits von Eden, geschlossene Gesellschaft irgendwo zwischen Milton, Dante, Satre und Hieronymus Bosch. Eine fantastische Allegorie, schwer zu deuten, aber leicht zu begreifen: Es geht ums Leben, jene Krankheit, die zum Tod führt, mit ihren Freunden, Lüsten, Verstrickungen und seelischen Abgründen. Die Hölle, das sind die anderen.“

Jedes Jahr in den Ferien fahren Tobi und sein bester Freund Konrad zu Onkel Alfred an die Küste, wo sie sich von morgens bis abends erholen müssen. „Das ist ziemlich langweilig und außerdem setzt man dabei Schimmel an und wird dick“, meint Tobi. Das einzig Aufregende sind die Reisegeschichten von Onkel Alfred nachmittags bei Kakao und Streuselkuchen. Alfred war früher Kapitän und kennt die Welt. Als Tobi eines Tages auf Onkel Alfreds Dachboden einen großen alten Koffer findet, packt ihn das Reisefieber. Er versucht Konrad zu überreden, mit ihm auf Weltreise zu gehen. Aber Konrad findet es drinnen viel gemütlicher. Kurz entschlossen bricht Tobi allein auf. „Die Weltreise“ ist ein Puppenspiel für Globetrotter ab 4 Jahren und Erwachsene. Marc Schnittger spielt am 8. April um 16 Uhr hinter zwei Paravents mit Handpuppen und Flachfiguren.

Franziska Dannheim und Jeong-Min Kim präsentieren mit Georges Bizets „Carmen“ am 21. April um 19.30 Uhr den vierten Streich ihrer amüsant-lehrreichen „Oper légère“-Reihe, getreu dem bewährten Motto „Eine Stimme, ein Piano, eine Oper.“ Michaela liebt José, liebt Carmen, liebt Escamillo und der liebt sich selbst. Diese unglückselige Liebeskette ist tödlich, denn die große Rache des kleinen Mannes, Liebesentzug und verletzter Stolz, machen brandgefährlich. Die Essener Sopranistin Franziska Dannheim hat den wahren Kern der Geschichte der schönen Zigeunerin auf äußerst unterhaltsame Art herausgearbeitet. Von Jeong-Min Kim erneut virtuos am Flügel begleitet, spielt und singt sie sich als amüsanter und aufschlussreicher Opernführer durch das gesamte dramatische Werk. Bizets umwerfendes Spanienkolorit bezaubert und könnte doch nicht unspanischer sein.

Sexbombe vs. Heimchen am Herd, romantisches Schmachten vs. Versorgungsehe, Essen machen vs. schön saufen. Wer glaubt, der Kabarett-Liederabend von Marianne Blum (Sängerin, Rednerin, Putze) und Marina Gajda (ukrainische Kampfpianistin) am 28. April um 19.30 Uhr ginge nur um Frauen-„Gedöhns“, der liegt falsch. Schließlich erkennt man schon am Titel des Abends, dass es um brandaktuelle gesellschaftliche Fragen und Weltpolitik geht. Dass es außerdem mitreißende Musik, herrlich komische Szenen und frische Waffeln gibt, sei nur am Rande erwähnt. Duo Duelle mit „Die Waffeln der Frauen“, das sind wunderbare Lieder und gnadenlos lustiges Kabarett, staubtrockener Humor und Alkoholexzesse, ganz viel Glamour und etwas Spelunke, auf den Punkt gebracht: zwei Frauen und ein Klavier. Musikalischer Gold-Standard trifft hier auf die kompromisslose Bereitschaft, die Realität so zu sehen, wie sie ist: als einen wirklich guten Witz. Das ist bestes Kabarett und ganz große Kleinkunst!

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