Fischer mit vollem Heringsnetz Hering, das „Silber des Meeres“, direkt vom einheimischen Rügener Fischer – wie lange noch? | Foto: Iwona Knorr

Rügener Fischertage sind Genuss

Tolle Fischgerichte in Restaurants auf ganz Rügen für Einheimische und Gäste

„De Hiering kümmt!“, so schallte einstmals im März, spätestens April der Ruf durch die Fischerdörfer Rügens. Dann sprangen die Fischer nach dem langen, kargen Winter sofort in ihre Boote, fuhren hinaus und kamen nach nur kurzer Zeit bereits mit prall gefüllten Netzen zurück. Leider sind die früheren Heringsschwärme nicht mehr mit denen von heute vergleichbar – die Ostsee soll über weite Strecken hinweg komplett silbern bewegt gewesen sein, wenn ein Schwarm durchzog, so erzählen es die alten Fischer, die es von ihren Großvätern gehört haben, noch heute.

Eine Initiative, die den von den einheimischen Fischern immer noch lokal gefangenen Fisch in den Vordergrund stellt, sind die Rügener Fisch(er)tage vom 28. April bis 6. Mai. Vor allem im Südosten Rügens angesiedelt, hat sich die Anzahl der teilnehmenden Restaurants jedoch schon bis Bergen, Sassnitz und Polchow bei Glowe ausgeweitet. Fischer und Gastronomen arbeiten dafür mit vielen Partnern aus der Region Hand in Hand zusammen.
Denn fangfrischer Fisch, egal ob als Fischbrötchen oder warm zubereitet, ist besonders für Rügenurlauber elementarer Bestandteil einer Auszeit an der Ostsee. Je nach Saison kommen hier Hering, Hornfisch, Zander, Dorsch & Co. nach lokalen Rezepten frisch auf den Teller. Zur Zeit ist traditionell Saison von Hering und Hornfisch. Nach „Hering satt“ im April zieht im Mai der Hornfisch mit seinen auffallend grün-violetten Gräten in Rügens Gewässer.
Die Rügener Fischertage stellen den Genuss klar in den Mittelpunkt, denn Fisch ist sehr bekömmlich und gesund, da er lebenswichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Jod und Selen enthält. Einheimische und ihre Gäste können sich in dieser Zeit von der Qualität des frisch gefangenen und anschließend sofort in den Restaurants zubereiteten Fisches besonders überzeugen.
Die Initiatoren und Beteiligten möchten aber auch einen Einblick in das harte und raue Leben der heimischen Küstenfischer geben, die durch die industrielle Fischerei und Quotenregelungen immer mehr um ihre Existenz kämpfen müssen. Die Wertschöpfung durch regionale Vermarktung und Veredlung ihrer Produkte kann gerade die Fischer unserer Region unterstützen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, Rüganer und Gäste davon zu überzeugen, dass lokal gefangener Fisch besonders frisch und schmackhaft ist und es sich lohnt, je nach Saison im Restaurant auf heimische Arten zu achten. Die „Regionale Speisekarte“ weist dabei während der Fischertage in vielen Häusern vor allem der Ostseebäder Binz, Sellin, Baabe und Göhren den Weg zum frischesten Fischgenuss. Die teilnehmenden Küchenchefs halten dann die jeder Region Rügens eigenen traditionellen Rezepte bereit, haben jedoch ebenso tolle neue Rügener Fischgerichte dafür kreiert.

Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Fischfangmethoden vor der Insel Rügen, allen teilnehmenden Restaurants, zur Ausstellung und weiteren Veranstaltungen der Rügener Fischertage sind dem Internet zu entnehmen.

Weitere Informationen:
www.ruegen.de/fischertage-auf-ruegen

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