Leuchttürme am Kap Arkona Die Leuchttürme am Kap sind die Gegenpole zu Bunker und Grabungsstätte | Foto: Ernst Heinemann

Kap Arkona ist ein faszinierender Ort

Hier erleben Besucher Kultur und Landschaft in Harmonie

Obwohl das Kap Arkona vor allem wegen seiner drei Türme bekannt ist, liegen Geschichte und Geschichten hier auch unter der Oberfläche verborgen. Sei es im Untergrund der früheren Führungsbunker der 6. Flottille Bug/Dranske oder im Erdreich der ehemaligen slawischen Tempelburg. Während Laien an den Ausgrabungen der Tempelburg, viel Vorstellungskraft benötigen, können sie bei einem Besuch der Bunker wirklich Neues erfahren.

Bei der rund 45 Minuten dauernden Führung mit einem Mitarbeiter, der den Betrieb an diesem Ort in den 1980er Jahren aus eigenem Erleben kennt, besichtigen sie den unterirdischen Bau mit mehreren großen Bunkerröhren. Sie haben aber auch Gelegenheit, die Ausstellungen zu besuchen. „Operation Wendemanöver“ setzt sich mit den Umgestaltungsprozessen der NVA auseinander. Außerdem wird eine Schau zur Geschichte der 6. Flottille und der Volksmarine auf dem Bug/Dranske gezeigt, sowie die Dokumentation „Menschen, Schiffe, Schicksale“.

Organisiert werden die Aktivitäten vom Förderverein Kap Arkona e. V. Er betreibt außerdem das Künstlerhaus am Kap, wo vor allem im Sommer wechselnde Ausstellungen mit Kunst und Kunsthandwerk aus der Region gezeigt werden. Gleich nebenan, in den ehemaligen Werkstätten haben sich weitere Künstlerinnen und Kunsthandwerker angesiedelt.

Der Förderverein Kap Arkona e.V. verknüpft das einzigartige Landschaftserlebnis am Kap mit Kultur – und fördert auf diese Weise die Tradition. Die Faszination dieses Ortes, liegt auch darin begründet, dass es nicht mehr weiterzugehen schein. Jedes „Finis terrae“, wo das Land aufhört und die See beginnt, zieht seit dem Mittelalter die Menschen an. Je nach Kultur, vermuteten die Menschen dahinter Heil oder Unheil.

Weitere Informationen:
www.foerderverein-kap-arkona.de

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