Malerei von Tine Günther Mylasher, Nowere, 2017, Rasierschaum, Mehl, Textilfarbe, Edding auf Leinwand, 170 x 240 cm | Foto: Tine Günther, courtesy Susanne Burmester Galerie

Aktuelle Ausstellung im CIRCUS EINS

Zu „Nowere“ zeigt die Galerie im Kronprinzenpalais Malerei
von Tine Günther

Als die Leipziger Malerin Tine Günther ihre Ausstellung für Putbus plante, befand sie sich im verschneiten Riesengebirge. Das Gefühl, sich vollkommen in der Gegenwart zu befinden und zugleich im Nirgendwo der weißen Fläche verloren zu sein, konnte sie auf ihre künstlerische Arbeit übertragen. So entstand der absichtlich falsch geschriebene Titel „Nowere“ für diese umfangreiche Personalausstellung in beiden Flügeln der Galerie CIRCUS EINS. So wie der Begriff „Nirgendwo“ sich im Englischen aus den Wörtern für „Jetzt“ und „Hier“ zusammensetzt, bewegt auch Mylasher, wie Tine Günther sich seit 2017 nennt, sich in ihrer Arbeit zwischen Traum und Wirklichkeit. Die 1979 in Leipzig geborene Künstlerin und Kuratorin interessiert sich, wie viele iher Generation, wieder für das Geheimnis in der Kunst. Surreale Welten, pseudo-magische Rituale, und andere Verfahren, den Verstand auszutricksen, begegnen uns allerorten in deren Werken. Viele Künstlerinnen und Künstler arbeiten wieder daran, über das Unbewusste zu einer authentischen Bildsprache zu finden. „Das Zeitalter der Vor-Endzeit, mit ihren beängstigenden Zerstörungsprozessen und der gleichzeitigen Eröffnung ungeahnter digitaler Möglichkeiten, spannt einen Bogen zwischen der archaischen Höhle, wo die Kunst aus dem Ritual geboren wurde und dem multiplen, post-biologischen Cyborg im virtuellen Raum unserer Zeit“, so die Künstlerin. Tine Günther wurde 1979 in Ostberlin geboren, sie hat an der Humboldt Universität Informatik studiert, bevor sie an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Halle Malerei studierte. Seit 2012 ist sie Mitglied der Künstlergruppe GALLERY FIST. Ihr Werk wurde zu diversen Ausstellungen im In- und Ausland vorgestellt. Als Kuratorin hat sie wichtige Projekte umgesetzt sowie in ihrer kunstpraktischen Arbeit mit Schwerbehinderten, Kindern und Jugendlichen zusammen gearbeitet. Tine Günther alias Mylasher lebt und arbeitet seit 2011 in Leipzig.

Die Ausstellung wird am 3. März um 17 Uhr eröffnet und ist bis zum 22. April 2018 Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, ab April täglich von 11 bis 17 Uhr zu sehen.

Weitere Informationen:
www.circus-eins.de

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