Mit dem HiddenseeTicket staufrei unterwegs
RPNV und Reedereien Hiddensee und Kipp bieten vielfältige Alternativen zum Auto

Attraktiver InselHit für Jedermann:
Das Kombinations-Ticket nutzen
Ich kombiniere ... der InselHit! Eine beliebte Streckennutzung ihrer Fahrgäste und häufige Entscheidungen hinsichtlich der Ticket-Wahl machen drei Verkehrsunternehmen wieder zum Motto der diesjährigen Saison: Die Partner RPNV (Bergen), Reederei Hiddensee (Stralsund) und Reederei Kipp (Breege) bieten in einem Verbund zweier öffentlicher Verkehrsmittel stresslose Fortbewegung über oder zwischen den Inseln – und zwar sowohl zu Lande als auch zu Wasser. Gäste der Inseln Rügen und Hiddensee brauchen sich nicht mehr selbst dem sommerlich-trubeligen Verkehrsgeschehen auf den Straßen während der Ansteuerung diverser Insel-Highlights auszusetzen, denn das HiddenseeTicket bietet dem Fahrgast die Möglichkeit, einen Tagesausflug ganz individuell und ohne Auto zu planen. Ein dichtes Busnetz mit Anbindungen an die Häfen Schaprode, Wiek, Dranske, Breege und Ralswiek ermöglicht eine Vielzahl von Kombinationen für einen (ent)spannenden Ausflug zur Insel Hiddensee. Mit dem Angebot sind alle fünf Häfen mit Schiffsanbindungen nach Hiddensee sehr gut per Bus zu erreichen. Das gilt natürlich für die Hin- sowie Rückfahrt. So bieten sich für die Ostküste und Bergen die Häfen Ralswiek und Schaprode, für die Bereiche Jasmund und Wittow die Häfen Wiek, Dranske und Breege an. Für Langzeit-Genießer sind die Verbindungen außerdem so zahlreich wie auch die Möglichkeiten für einen ganzen Tag mit Bus & Schiff vielfältig sind. Nachstehend eine kleine Auswahl für die Reisetage Montag bis Freitag:
Tour 1: Von Binz (Haltestelle Binz, Ort) 8.50 Uhr mit dem RPNV nach Schaprode, von Schaprode 10.30 Uhr mit der Reederei Hiddensee nach Kloster (Ankunft 11.45 Uhr), von Vitte 15.30 Uhr mit der Reederei Kipp durch den großen Jasmunder Bodden nach Ralswiek (Ankunft 18.00 Uhr), von Ralswiek 18.42 Uhr mit dem RPNV nach Bergen und von dort weiter zurück nach Binz (Ankunft 19.37 Uhr).
TIPP: Diese Tour lässt sich vom 19.6. bis 4.9. noch um einen Besuch bei den Störtebeker Festspielen 2010 „Störtebekers Gold – Der Fluch des Mauren“ auf der Naturbühne Ralswiek erweitern, hier erfolgt die Rückfahrt um 23 Uhr direkt nach Binz (Ankunft gegen 23.45 Uhr).
Tour 2: Von Bakenberg (Wittow) 7.37 Uhr mit dem RPNV nach Breege (Haltestelle Breege, Hafen; von dort max. 2 min Fußweg), von Breege 9.30/10.15 Uhr mit der Reederei Kipp nach Vitte (Ankunft 10.45/11.30 Uhr), von Vitte 19.00 Uhr mit der Reederei Hiddensee nach Dranske (Ankunft 20.00 Uhr), von Dranske 20.09 Uhr mit dem RPNV zurück nach Bakenberg (Ankunft 20.21 Uhr).
Natürlich sind auch Touren von der Insel Hiddensee aus möglich, um auf der Insel Rügen einen spannenden Tagesausflug zu unternehmen. Im Flyer „Rügen erleben“ sind die Tour-Empfehlungen für alle Häfen dargestellt, für weitere Touren − auch an den Wochenenden − stehen den Fahrgästen das Fahrplanheft des RPNV (mit Fahrplänen Bus & Schiff aller Partner) sowie die jeweiligen Info-Telefone zur Verfügung.
Die gemeinsame Tageskarte (Erwachsene 24 Euro, Kinder 6-14 Jahre 14 Euro) gilt für alle Buslinien des RPNV auf Rügen und für alle Buslinien des RPNV in Stralsund sowie für alle Schiffslinien der Reederei Hiddensee und Reederei Kipp zwischen Rügen und Hiddensee.
RPNV: Telefon 03838 / 20 29 55, www.rpnv.de
Reederei Hiddensee:Telefon 0180 / 321 21 50, www.reederei-hiddensee.de
Reederei Kipp: Telefon 038391 / 1 23 06, www.reederei-kipp.de
Busfahren im Juni
… zur längsten Außenmole Europas
Entdecken Sie Sassnitz von seiner vielfältigen Seite! Vom Busbahnhof aus erreichen Sie den Hafen auf direktem Weg durch die Rügen-Galerie und über die neue spektakuläre Hafenbrücke innerhalb weniger Minuten. Wer es gemütlich mag, dem empfehlen wir einen kleinen Umweg über die Hafenstraße, dort finden Sie die älteste Drogerie der Insel mit altem Holzinventar.
Im romantischen Stadthafen werden zahlreiche Ausflüge zu den Kreidefelsen oder Hochseeangel-Touren angeboten. Neben der längsten Außenmole Europas sind das englische U-Boot H.M.S. OTUS sowie das Fischerei- und Hafenmuseum nur zwei der zahlreichen Highlights. Empfehlenswert ist auch ein Abstecher in die Töpferei am Hafen. Ihren Hafenrundgang sollten Sie unbedingt mit einem Aufenthalt im StrandCafé Sassnitz abschließen, wenn Sie vom Hafen aus immer Richtung Norden gehen. Dann befinden Sie sich auch gleich in der Sassnitzer Altstadt mit ihrer verspielten Bäderarchitektur, kleinen Gässchen samt Läden, zahlreichen Restaurants und Bars. Gut
gestärkt können Sie auf dem Weg zurück zum Bus auch noch dem Tierpark Sassnitz oder der St. Johanneskirche von 1883 einen Besuch abstatten.
Sassnitz ist sehr gut per Bus (und Bahn) zu erreichen und ermöglicht Ihnen damit einen spannenden Tagesausflug auch ohne PKW und stressige Parkplatzsuche.
Nutzen Sie die zum Teil durchgehenden Linien 23 aus Bergen
bzw. 20 aus Richtung Göhren und Binz. Die RPNV-Busse sind fast
den ganzen Tag im ¼-Stunden-Takt unterwegs.
Viele weitere Tipps und Auskünfte in unserem Flyer "Rügen erleben",
in der RPNV-InfoThek Busbahnhof Bergen, geöffnet Montag bis Freitag
von 9-12.45/13.15-17 Uhr, am Info-Telefon unter 03838/20 29 55
oder unter www.rpnv.de.
Auf nach West-Rügen

Die Natur und Kultur Rügens sind vielfältig, auch abseits der Ostseestrände. Das ländliche Hinterland von West-Rügen ist geprägt von naturbelassenen Landstrichen und schilfgesäumten Boddengewässern. Wunderschöne Dörfchen, eine Vielzahl von Kirchen und Gutshäusern mit wildromantischen Parks formen diesen Teil Rügens zu einer Perle, die entdeckt und bestaunt werden will.
Ob per Landpartie, Tageswanderung oder während Ihrer Ferien auf einem Bauerhof – wir bringen Ihnen West-Rügen gern ein Stückchen näher. Unser neuer Tourenplaner „Rügen naTourlich mit Bus“ zeigt nur einige wenige Sehenswürdigkeiten auf. Steigen Sie ein und erleben Sie mit uns Land und Leute abseits der quirligen Ostseebäder.
Bereits erschienen sind:
Tourenplaner Königsstuhl–Klein Zicker (Ostküste Rügen)
Tourenplaner Bergen–Stralsund (Süd-Rügen)
Tourenplaner Bergen–Kap Arkona–Dranske (Nord-Rügen)
Unser HiT- Das HIDDENSEETICKET
Die Tageskarte für alle Linien des RPNV auf Rügen und des RPNV in Stralsund sowie alle Schiffslinien der Reederei Hiddensee und Reederei Kipp zwischen Rügen und Hiddensee.
Erwachsener 23 Euro Kind (6-14 Jahre) 14 Euro
Weiße Flotte tourt von Lauterbach und Baabe
Ab 10. Mai mit dem Boddenkreuzer MS „Sundevit"
rund um die Insel Vilm vor Südost-Rügen
Der kleine Fischerort Lauterbach, Ortsteil der ehemaligen Fürstenresidenz Putbus, ist nicht nur für passionierte Rügenbesucher immer wieder eine Reise wert. Bekannt durch den Rasenden Roland, die Hafenanlage im-jaich sowie das restaurierte Badehaus Goor, ist Lauterbach seit zwei Jahren um eine weitere Attraktion reicher. Bereits im Jahre 1958 machte erstmals ein Fahrgastschiff der Weißen Flotte in dem idyllischen Stadthafen von Lauterbach fest. In den folgenden 32 Jahren stachen die Flotte-Schiffe von Lauterbach aus in verschiedenste Richtungen in See, bevor sich die Reederei 1990 aus dem Südosten Rügens zurückzog. Doch schon sechs Jahre später wehte die Flagge der Weißen Flotte mit Aufnahme des Schnellverkehrs zwischen Lauterbach und dem polnischen Swinemünde wieder für ein Jahr im Hafen. Heutzutage nimmt der Boddenkreuzer MS „Sundevit" bis Anfang Oktober von Lauterbach und Baabe (Bollwerk) aus täglich Rund Vilm in Angriff sowie realisiert mehrmals am Tag den Linienverkehr zwischen den Häfen Lauterbach und Baabe. Das erfolgreiche Kombi-Ticket „Mit Wasser und Dampf durchs Mönchgut" als Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen der Weißen Flotte und dem Rasenden Roland ermöglicht dabei allen Gästen in den Badeorten im Südosten Rügens die Nutzung des Rasenden Rolands sowie der Schiffe in jeweils eine Richtung zu sensationell günstigen Preisen.

Boddenkreuzer MS „Sundevit" tourt bis Oktober von Lauterbach und Baabe aus um die Insel Vilm im Rügischen Bodden
Unter den Insulanern und Hansestädtern gibt es ein geflügeltes Sprichwort: „Wer Stralsund nicht vom Wasser aus gesehen hat, hat die Stadt nie richtig kennen gelernt." Zweifellos ist die von jeder Himmelsrichtung aus weit sichtbare Silhouette der Stralsunder Altstadt von der Meerseite her betrachtet am imposantesten. Wer diesen unvergesslichen Blick auf die Hansestadt selbst erleben möchte, nutzt einfach das Angebot der Reederei Weiße Flotte, die mit ihrem modernen Fahrgastschiff MS „Altefähr" und auch mit einem neuen Cabrio-Schiff mehrmals täglich zwischen Stralsund und dem Örtchen Altefähr auf Rügen verkehrt. Oder wie wäre es mit einer Hafenrundfahrt vorbei an der neuen Rügenbrücke? Die Schiffe laufen bis zum 31. Oktober auch mehrmals täglich mit Ziel Rund um den Dänholm aus. Bei dieser Rundfahrt ist ein freier Blick über den Strelasund auf die Stralsunder Altstadt sowie die nahegelegene Küste Rügens garantiert.
Weitere Informationen und Buchungen unter der Info-Hotline 0180 / 321 21 50 oder im Internet: www.reederei-hiddensee.de
Ein besonderer Tag auf der MS Cap Arkona
Reederei Ostsee-Tour bietet Schiffsfahrten entlang
der Kreideküste zum Kap Arkona
Erlebnis Schiffsausflug: Sonne, frische Seeluft, tolle Sicht auf die Kreideküste
Foto: Reederei Ostsee-Tour
Der nordöstlichste Punkt Deutschlands hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren; zu allen Jahreszeiten zieht das Kap Arkona Tausende Besucher in seinen Bann. In der Zeit von Mai bis September fährt die Reederei Ostsee-Tour daher von dienstags bis freitags mit der MS Cap Arkona entlang der Kreideküste in den Norden Rügens. Die Schiffsfahrt beginnt um 13.15 Uhr ab Binz und um 14 Uhr ab Sassnitz. Auf dem vierstündigen Ausflug bekommen die Fahrgäste von See aus einen großartigen Eindruck von der einmalig reizvollen Natur der Halbinseln Jasmund und Wittow. Vorbei geht es an den mit den grünen Wäldern der Stubnitz bedeckten Kreidefelsen samt ihrer höchsten Erhebung, dem 118 Meter messenden Königsstuhl. Seit 1990 ist die Kreideküste Teil des etwa 3.000 Hektar großen Nationalparks Jasmund. Das Leuchten der weißen Steilhänge in der Sonne, das sanfte Auslaufen der Wellen an deren Ufer und die kreischenden Möwen vom Schiff aus zu betrachten werden Passagiere lange in Erinnerung behalten. Auf der Schiffstour zum Kap Arkona entdecken die Fahrgäste auch das idyllisch in die Steilküste eingebettete Fischerdorf Vitt. Das Kap auf der Halbinsel Wittow steigt 45 Meter aus dem Meer und besteht aus Kreide und Geschiebemergel. In längst vergangenen Zeiten bot es dem slawischen Volksstamm der Ranen, welcher dort seine Jaromarsburg errichtete, sicheren Schutz. Die Reste des Burgwalls von Arkona sind noch heute zu bestaunen. Von Bord des Schiffes hat man außerdem eine gute Sicht auf die beiden Leuchttürme und den Peilturm. Der ältere kleinere Leuchtturm wurde nach Plänen des berühmten Berliner Architekten Karl Friedrich Schinkel in Backsteinbauweise errichtet. Alle Sehenswürdigkeiten werden während der Schiffsfahrt von den fachkundigen Erläuterungen des Kapitäns begleitet. Durch die frische klare Seeluft hungrig geworden, erwartet die Bordreisenden außerdem ein breites Angebot von Speisen und Getränken. Auf der Speisekarte stehen leckere regionale Gerichte, duftender Kuchen und original italienisches Eis.
Weitere Informationen:
Reederei Ostsee-Tour
Hafenstraße 12 Haus J, 18546 Sassnitz
Telefon 038392/31 50, Fax 038392/5 06 72
info(at)Reederei-Ostsee-Tour.de, http://www.reederei-ostsee-tour.de/
Abtauchen im geheimnisvollen H.M.S. OTUS
Englisches U-Boot liegt als Attraktion im Sassnitzer Stadthafen

Das ehemalige U-Boot der Royal Navy ist heute Museum und kann komplett besichtigt werden
„Denn nach Rügen reisen heißt, nach Sassnitz reisen.“ Diesen Satz ließ Theodor Fontane in „Effi Briest“ durch seine Hauptfigur ausrufen. Der Kur- und Erholungsort Sassnitz ist idyllisch an der Ostsee gelegen und von den größten zusammenhängenden Buchenwäldern Norddeutschlands umgeben. Im Fischerei- und Stadthafen am Molenfuß, der mit 1.440 Metern längsten Außenmole Europas, kann jeder Besucher interessante und erholsame Stunden verleben. Immer einen Besuch wert ist das imposante und geheimnisvolle englische U-Boot H.M.S. OTUS der britischen Oberon-class, welches neben dem alten Fähranlieger seine vorerst letzte Ruhestätte hat. Her Majesty’s Submarine OTUS war im Auftrag der Queen mit 68 Mann Besatzung vor allem vor den Falkland Inseln und im Persischen Golf im Einsatz. 1991 wurde OTUS nach 28 Dienstjahren bei der Royal Navy ausgemustert. Seinen Beinamen „Silent Hunter“ – „Stiller Jäger“ erhielt das Boot aufgrund seines sehr leisen Agierens, ermöglicht durch den Einsatz hochwertigen UKE-Stahls für den Druckkörper sowie der aus neu entwickelten, leichten Materialien hergestellten Außendecksverkleidung. Seit 1991 war die H.M.S. OTUS im Besitz eines Schrotthändlers im südenglischen Portmouth, bis sie vom Reederehepaar Slavka und Carsten Nöhren-Petan sozusagen wieder reaktiviert wurde. Mit Hilfe zweier Schlepper wurde die OTUS von Portmouth durch den Ärmel-Kanal und den Nord-Ostsee-Kanal nach Stralsund in die Volkswerft geschleppt, wo man Reparaturarbeiten vornahm. Am 12. Juli 2002 öffnete die OTUS das erste Mal die Luken für ihre Besucher. Besonders stolz ist die Geschäftsführung der Erlebniswelt U-Boot GmbH auf die fast vollständig erhaltene Einrichtung, welche die Arbeits- und Lebensbedingungen der ehemals sechs Offiziers- und 62 Mannschaftsgrade so bildhaft und detailgetreu nachvollziehen läßt. Auch wurde alles, vom Licht bis zur Farbe, letztere im ursprünglichen Ton aufgetragen, so original wie möglich belassen. Als besondere Highlights bietet H.M.S. OTUS die Kommandozentrale mit zwei funktionstüchtigen Periskopen, welche die Besucher bedienen können, sowie eine Audioanlage. In den einzelnen Sektionen des U-Bootes sind bspw. das Hämmern der Diesel- und Elektromotoren im Maschinenraum, das Klappern von Geschirr in der Kombüse, der Gefechtsalarm im Torpedoraum als typische U-Boot-Geräusche zu hören. Das 90 Meter breite und 8 Meter hohe U-Boot ist täglich ganzjährig ab 10 Uhr zu besichtigen.
Exklusives Angebot: Das preisgünstige U-Boot-Ticket, eine Kombination aus Schiffsfahrt und Museum. Mit dem Motorschiff Cap Arkona der Reederei Ostsee-Tour können Gäste und Besucher der Insel Rügen von der Seebrücke Binz aus zum Stadthafen Sassnitz fahren, dort absteigen und das U-Boot Museum besichtigen. Die Rückfahrt in das Ostseebad Binz kann zu zwei verschiedenen Abfahrtzeiten erfolgen.
Weitere Informationen: Telefon 038392 / 3 15, www.hms-otus.de
Schöne Aussicht über die Boddenlandschaft
Flugplatz Rügen bei Güttin bietet neun
verschiedene Ausflugsrouten nicht nur auf Rügen an
Wer nur mit dem Auto über die Insel Rügen fährt, der sieht wenig – wer wandert oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, bekommt schon eher etwas mit. Doch nur, wer in die Lüfte steigt, dem eröffnet sich die ganze Pracht der Halbinseln und Landzungen, der Boddenlandschaft und der türkisblau gefärbten Ostsee an den Kreidefelsen, der Hügellandschaft und der Bäderarchitektur. Wer einmal mit den erfahrenen Piloten der Ostsee-Flug-Rügen GmbH geflogen ist, der möchte mindestens einmal zu jeder Jahreszeit aufs Neue hoch hinaus.

Wer diese Aussícht auf die Kreideküste Stubbenkammer ohne Wartezeit unbedingt im Wonnemonat
Mai genießen möchte, sollte im Voraus buchen
Geflogen wird mit einer Cessna 172, die bis zu drei Passagiere mitnehmen kann, oder mit einer Cessna 206, wenn bis zu fünf Personen mitfliegen. Neun verschiedene Routen werden geboten – das Angebot reicht vom 20-minütigen Rundflug über Rügen (39,50 Euro pro Person) über den einstündigen Rügen-Rundflug (113 Euro pro Person) bis zum Ausflug zu den Kaiserbädern auf Usedom oder zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst (166 Euro pro Person). Kinder bis 10 Jahre erhalten etwa ein Drittel Ermäßigung. Flughafen Güttin ist verkehrsgünstig an der B 96 zwischen Bergen und Samtens gelegen. Der Flug allein ist ein tolles Abenteuer – außerdem erlaubt er traumhafte Blicke über die vorpommersche Boddenlandschaft und ihre Besiedlung. Erst aus der Vogelperspektive zeigt sich die Insel Rügen mit ihren Ausbuchtungen und Inselkernen, mit leuchtend gelben Rapsfeldern oder rotblühendem Mohn. Manche Sehenswürdigkeit erscheint von oben betrachtet in völlig neuer Ansicht.

Nicht nur Rügen, sondern auch die Hansestadt Stralsund ist fester Bestandteil im Rundflugangebot
der Ostsee-Flug Rügen GmbH in Güttin
Eine besonders schöne Idee ist es, ein persönliches Ereignis mit einem Rundflug zu feiern, sei es die Heirat oder ein anderer wichtiger Lebensschritt. Wer noch überlegt, ob er Pilot werden soll, der kann zu einem Schnupperkurs mit einem Fluglehrer in die Luft gehen und darf dabei sogar schon selbst kleine Manöver fliegen. Ist der Entschluss gefallen, kann die Privatpilotenlizenz ebenfalls in Güttin erworben werden. Überdies können auch Charterflüge zu anderen Flughäfen oder spezielle Fotoflüge gebucht werden. Für Privatpiloten stehen zwei Flugzeuge vom Typ Cessna 172 zum Chartern zur Verfügung. Weitere Serviceleistungen am Flugplatz Rügen sind die Bereitstellung von Mietwagen und Fahrrädern. Täglich geöffnet hat auch das Restaurant am Flugplatz. Von seiner Sonnenterrasse lässt sich der Flugbetrieb besonders schön beobachten.
Weitere Informationen und Vorausbuchungen:
Telefon 038306 / 12 89 oder www.flugplatz-ruegen.de
Die Reederei ADLER-Schiffe verbindet
Per Tragflächenboot „BOSMAN EXPRESS“
schnell und sicher von Swinemünde nach Stettin

Die „BOSMAN EXPRESS“ bei maximal 65 km/h auf voller Fahrt im Kaiserkanal Foto: Adler-Schiffe
Bereits seit 2008 betreibt die Reederei ADLER-Schiffe eine attraktive Schnellverbindung von Swinemünde nach Stettin. Das Tragflächenboot „BOSMAN EXPRESS“ wurde 1993 für eine niederländische Reederei in St. Petersburg gebaut. Zwei Hauptmotoren mit zusammen 2.200 PS verleihen dem Schiff eine Maximalgeschwindigkeit von 35 sm/h (= 65 km/h). 116 Fahrgäste sind in drei geräumigen Salons untergebracht. Der vordere Salon – die „Business class“ – hat dabei die beste Rundumsicht, dafür einen etwas höheren Preis. Die Strecke von Swinemünde bis nach Stettin wird in ca. 1 Stunde und 15 Minuten zurückgelegt. Und: Der Weg ist das Ziel, denn nicht nur die Großstadt Stettin mit 420.000 Einwohnern ist sehenswert, sondern ebenso die gesamte Fahrstrecke. Die Schiffsfahrt beginnt im Zentrum von Swinemünde/Polen am Liegeplatz der ADLER-Schiffe und führt zunächst vorbei an den Fährterminals der Linien nach Skandinavien. Verschiedene weitere Hafenbecken werden passiert, bevor das Schiff die „Kaiserfahrt“ erreicht, einen Kanalabschnitt, der von 1875–1880 erbaut wurde. Diesen noch heute üblichen Namen erhielt der Kaiserkanal, weil der deutsche Kaiser ihn zur Eröffnung mit seiner Staatsyacht passierte. Vorher mussten alle Schiffe, die den Hafen von Stettin anlaufen wollten, die sehr windungsreiche Swine befahren. Dadurch konnten nur kleinere Boote direkt bis nach Stettin gelangen. Durch den erfolgenden Kanalbau wurde der Ort Karsibor von Usedom getrennt und es entstand die gleichnamige Insel, die hier links vom Schiff erkennbar ist. Der Kanal und die gesamte Wasserstraße nach Stettin haben heute eine Tiefe von 10 Metern, wodurch auch sehr großen Schiffen deren Passage möglich ist. Das Tragflächenboot besitzt auf Grund seiner sehr geringen Wellenbildung die Sondergenehmigung, auch im Hafenbereich bzw. dem Kaiserkanal mit voller Fahrstufe zu navigieren, was anderen Schiffe verboten ist. Dann bleibt die Küste Usedoms hinter dem Schiff zurück und die „BOSMAN EXPRESS“ erreicht das Stettiner Haff. Eine beeindruckende Landschaft erfreut das Auge und bei guter Sicht verschwindet das Land am Horizont. Faszinierend sind auch die vier Leuchtfeuertürme, erbaut in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Bei dem Fischerdorf Ziegenort an der rechten Seite wird das untere Odertal erreicht. Links ist die Insel Leitholm zu erkennen. Sie wurde beim Bau der Kaiserfahrt aus dem anfallendem Baggergut künstlich geschaffen. Rechts folgt die Stadt Police mit ihrem riesigen chemischen Großbetrieb und wenig später sind bereits die ersten Siedlungen am Stadtrand Stettins zu erkennen. Schließlich passiert das Boot den großen Hafen von Stettin und legt pünktlich an den Hakenterassen an. Das Zentrum von Stettin/Oder ist nun in Laufweite, wo drei Stunden Aufenthalt mit Stadtführungen o.ä. möglich sind, denn nicht weit entfernt von hier befinden sich das Stettiner Schloss, die große Jakobikirche, das Berliner Tor und viele andere Sehenswürdigkeiten. Danach erfolgt die Rückfahrt nach Swinemünde.
Für Einwohner und Urlauber der Insel Usedom wird in Zusammenarbeit mit der Usedomer Bäderbahn ein Kombiticket nach Stettin angeboten. Dieses beinhaltet die An- und Abreise von allen Bahnhöfen der Insel Usedom inklusive Wolgast. Eine normale Tagesfahrt kostet 28 Euro. Für Senioren gibt es ein Dauer-Sonderangebot für die Tageskarte von nur 17 Euro am Samstag, Sonntag und Montag.
Weitere Informationen:ADLER-Schiffe GmbH Co. KG
Seebrücke Promenade 1, 17424 Heringsdorf
Telefon 038378 / 47 79 15, www.adler-schiffe.de
Cabrio Feeling auf dem Strelasund
Weiße Flotte-Neubau mit vollverglastem Deck
für Linie Stralsund-Altefähr
Keine andere Reederei ist auf Grund ihrer Geschichte so stark mit dem Stralsunder Hafen verbunden wie die Weiße Flotte, die größte Fahrgastreederei in den neuen Ländern. „Die Hansestadt Stralsund ist nicht nur der Verwaltungssitz unserer Reederei. Die Stadt und der Hafen haben sich in den letzten Jahren auf Grund des verliehenen Status zum Weltkulturerbe und des neu eröffneten OZEANEUMs als bedeutendes touristisches Ausflugsziel zu einem immer wichtigeren Standbein für unsere Reederei entwickelt", betont Weiße Flotte-Geschäftsführer Götz Becker. „Um dieser wachsenden touristischen Bedeutung auch zukünftig Rechnung zu tragen, wird unsere Reederei zur Saison 2009 einen Neubau für die Hafenrundfahrten sowie für die Linie Stralsund - Altefähr in Dienst stellen.

Vom neuen Cabrio-Schiff aus den ungehinderten Rundumblick auf die Highlights des Stralsunder Hafens genießen
Dieser Neubau wird von der Schiffswerft Bolle GmbH aus Derben in Sachsen-Anhalt gebaut und ist in seiner Art einmalig in deutschen Küstengewässern", so Jörg Lettau, Betriebsleiter der Weißen Flotte. Getreu dem Reederei-Slogan „Tradition und Fortschritt zur See" ergänzt genau 50 Jahre, nachdem Stralsunder Bürger seinerzeit ein Schiff für die Linie nach Altefähr aus Spenden finanzierten, ein innovativer Neubau diesen Verkehr. Der Neubau, für dessen Planung zwei junge Designer der Firma „Innoship" verantwortlich zeichnen, zählt in seiner Art und Weise unbestritten zu den modernsten Schiffstypen. „Trotz der oder gerade wegen der neuen Rügenbrücke wird dieses Schiff neben der 'Altefähr' den Linienverkehr zwischen der Hansestadt und der Insel Rügen zusätzlich verstärken und in der Saison mit einer Vielfalt an thematisierten Abendfahrten das Veranstaltungsangebot für die Stralsunder und ihre Gäste bereichern. Derzeit wird die nächtliche Illuminierung des Schiffskörpers geplant, um den Abendfahrten ein entsprechendes Flair zu verleihen", erklärt Jörg Lettau zum Neubauprojekt. Weiteres Ziel der Reederei ist eine Saisonverlängerung bzw. der ganzjährige Betrieb des Stralsunder Verkehrs. Das Schiff wird bei einer Breite von 6,60 Meter rund 37 Meter lang sein und über ein vollverglastes Deck verfügen, das einen ungehinderten Rundumblick auf die Highlights des Stralsunder Hafens ermöglicht. Je nach Witterung kann das verglaste „Cabrio-Dach" teilweise oder ganz geöffnet werden. Somit steht ca. 160 Fahrgästen eine Kombination aus dem Freiluft-Feeling eines Sonnendecks gepaart mit den Annehmlichkeiten eines modern ausgestatteten und vollklimatisierten Fahrgastraumes zur Verfügung. Die moderne gastronomische Einrichtung gewährleistet die Versorgung aller Fahrgäste mit kleinen Speisen und Getränken an Tischen. Die bequeme, lose Bestuhlung kann je nach Anlass variabel angepasst werden - sei es die Hafenrundfahrt, der Linienverkehr oder eine individuell buchbare Fahrt für eine Festgesellschaft.
Das Se(e)herlebnis „Hafenrundfahrt" startet in Stralsund bzw. Altefähr. Passagiere ab Altefähr können das Kombiticket „Stress- und staufrei nach Stralsund" für einen Besuch im OZEANEUM nutzen. Kostenlose Parkplätze sind in Altefähr vorhanden.
Weitere Informationen:
Hotline 0180 / 321 21 50
Telefon 03831 / 26 81 16
www.weisse-flotte.de
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