Stralsunder Stadtjubiläum
Medaille zum Stralsunder Stadtjubiläum
Jubiläums-"Schnapszahl" gibt Anlass der Geschichte zu gedenken

Die Hansestadt Stralsund feiert in diesem Jahr ihr 777. Gründungsjubiläum. „Zu diesem Anlass wollen die Stralsunder Münzfreunde einen eigenen Beitrag leisten“, so begründet Hartmuth Belz seine Initiative zur Herausgabe der versilberten Medaille. Der 53jährige Numismatiker hat sich bereits mit der Herausgabe von Gedenkscheinen zum 200. Todestag Ferdinand von Schills einen Namen in der Sammlerszene gemacht. Für das neue Projekt konnten die Stralsunder Münzfreunde den Designer Jörg Matuschat gewinnen, der bereits die Münze zum 775jährigen Stadtgeburtstag entworfen hat. Die Vorderseite der Medaille zeigt in der Bildmitte die Stadtkirchen St. Nikolai, St. Jacobi und St. Marien in ihrer mittelalterlichen und - für den aufmerksamen Betrachten zu erkennen - gleichzeitig in der gegenwärtigen Form. Links davon sowie darüber ist einer der beiden fabelhaften Fanfarenbläser zu sehen, wie sie sich auf der Archivtür im Inneren der Nikolaikirche befinden. Im unteren Bereich sind das Stralsunder Rathaus und eine Welle als Symbol für die Ostsee dargestellt. Die Umschrift „777 Jahre Hanse- und Welterbestadt Stralsund“ gibt den Herausgabeanlass an. Auf der Rückseite wird das Motiv einer Erinnerungsmedaille auf die Abwehr Wallensteins im Jahre 1628 wiedergegeben. Der lateinische Schriftzug „DEO OPTIM . MAXIM . IMPER . ROMANO . FOERDERI . POSTERISQ” lässt sich mit “Dem allergrößten Gott, dem Römischen Reiche, dem Bündnisse und den Nachkommen“ übersetzen.
In sehr geringer Auflage gibt es die Jubiläumsmedaille auch in einer vergoldeten Ausgabe. Die Auflagehöhe für diese edlere Variante beträgt nur 111 Exemplare. Beide Medaillen können ab sofort im Rathausdurchgang in der Stralsunder Whisk(e)yinsel erworben werden.
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