Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
Schauspiel von Richard Alfieri in Inszenierung von Matthias Nagatis vom Theater Vorpommern

Liliy und Michael freunden sich über den Tanz an
Foto: Theater Putbus
Als die Predigerfrau Lily sich einen Tanzlehrer ins Haus bestellt, rechnet sie nicht mit Michael, einem hitzköpfigen, mimosenhaften Italiener. Zwischen Lily und Michael kracht es schon bei der Begrüßung und beide gehen zunächst nicht aufrichtig miteinander um – aber bei Swing, Tango, Walzer, Foxtrott, Cha-Cha-Cha und Twist kreuzen sie ihre Klingen mit Genuss und fassen langsam Vertrauen zueinander. In leichtfüßigen, schnellen Dialogen erzählt „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ jeweils dienstags um 20 Uhr im Inseltheater Putbus vom Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen zwei komplizierten Charakteren – und von der Entdeckung eines der charmantesten Tanzpaare seit Ginger Rogers und Fred Astaire. Autor Richard Alfieri studierte in Yale und begann seine Theaterkarriere in New York bei dem Schauspiellehrer Sanford Meisner. Alfieris Drehbücher wurden mehrfach ausgezeichnet – für „Harvest of Fire“ sowie für den Emmy-nominierten Film „I Love Liberty“ erhielt er jeweils den Writers Guild Award; „A Friendship in Vienna“, den er auch produzierte, wurde ebenfalls für den Writers Guild Award nominiert und erhielt den Grand Prize des New York Film and Television Festivals. Richard Alfieri hat bisher zwei Theaterstücke geschrieben: „The Sisters“, das 2004 auch nach seinem Drehbuch verfilmt wurde, und „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ („Six Dance Lessons in Six Weeks“), für das bei Universal Pictures ebenfalls eine Verfilmung in Vorbereitung ist.
Termine: dienstags 6., 13., 20., 27. Juli + 3. August
Klassisch: Minna von Barnhelm
Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing präsentiert vom Klassik am Meer e.V.

Minna von Barnhelm und Major von Tellheim ringen um ihre Liebe und die Rehabilitierung des Majors Foto: Theater Putbus
Mit Lessings ,,Minna von Barnhelm“ gastiert das Ensemble „Klassik am Meer“ im diesjährigen Sommer jeweils donnerstags um 20 Uhr in Theater zu Putbus. Junge Darsteller wie Juliane Beier oder Grit Barbara Herrmann stehen dabei neben prominenten und erfahrenen Schauspielern wie Jürgen Zartmann, Thomas Wingrich oder Ulrich Müller-Hönow auf der Bühne. Erstmals wurden dazu auch die Kostüme des Theaterensembles wieder im historischen Stil gefertigt, das heißt in der Mode, die zur Entstehungszeit des Stückes passt. Bühnenbild und Kostüme hat Alexander Martynow entworfen. Das erste Lustspiel der Deutschen Klassik spielt unmittelbar nach dem Siebenjährigen Krieg und führt in ein Preußen des Kriegselends, zeigt seine traumatisierten Kriegsteilnehmer und präsentiert eine Wirtschaftskrise, welche der heutigen in nichts nachsteht. Dennoch hat Lessing ein Lustspiel geschrieben. In dessen Zentrum steht die Adlige Minna von Barnhelm, ein Fräulein aus Sachsen, emanzipiert und voller Humor. So gelingt es ihr schließlich, den Major von Tellheim mit Witz, List und einer geschickten Ring-Intrige vor den Traualtar zu führen … Im „Klassik am Meer“-Ensemble haben sich Berliner Schauspieler unter Leitung/Regie von Jürgen Kern zusammengefunden. Das künstlerische Niveau dieser klassischen Aufführungen findet alljährlich bei Publikum und Medien bundesweit große Beachtung und Anerkennung.
Termine: donnerstags 1., 8., 15., 22., 29. Juli + 5., 12., 19., 26. August
Der Zauber des Musicals zu Gehör gebracht
Salonorchester des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde und Sopranistin Doris Hädrich

Der Klangkörper mit Tradition in Klasik, Operette, Musical und Film Foto: Theater Putbus
Wie am Freitag, den 25. Juni um 20 Uhr im Theater zu Putbus, erfreut der renommierte brandenburgische Klangkörper sein Publikum seit nunmehr sechs Jahrzehnten mit qualitativ hochwertigen, einfallsreichen und von Spielfreude zeugenden Darbietungen. Geboren gleich nach den Kriegswirren des Jahres 1945, setzten engagierte Musiker alles daran, ihrer Profession wieder neuen Sinn und den Menschen neuen Lebensmut zu geben. Bereits damals begleitete die Musiker eine begeisterte Resonanz ihres Publikums. Dass das Salonorchester im Jahre 2005 sein 60-jähriges Jubiläum feiern konnte, ist Ausdruck von Tradition, Kontinuität und künstlerischem Profil. Es wird in seiner Heimatstadt Eberswalde im Landkreis Barnim, Land Brandenburg, an Berliner Häusern sowie in den Konzertsälen des gesamten Bundesgebietes hoch geschätzt. Seine Konzerte in den Bereichen Klassik, Oper, Operette, Musical und Film erfreuen sich großer Beliebtheit. Ein Blick auf das Repertoire belegt die Vielseitigkeit der Künstler und ihr Gespür für die Wünsche des Publikums. Das Eberswalder Orchester unterhält eigene Konzertreihen, so z.B. die „Musikalischen Kostbarkeiten im Kloster Chorin“, und rief den „Choriner Opernsommer“ ins Leben, der alljährlich attraktive Angebote bereithält, u.a. „Die Zauberflöte“, „Die Fledermaus“ oder „Der Barbier von Sevilla“. Produktionen wie die „Die Csárdásfürstin“, „Gräfin Mariza“ und „Eine Nacht in Venedig“ in Zusammenarbeit mit renommierten Bühnen sprechen für sich. Das Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde unter der jetzigen Musikalischen Leitung von Holger Schella avancierte zu einem wichtigen Standortfaktor für das Flächenland Brandenburg, in dessen Kulturlandschaft es fest verankert ist und das es neben zahlreichen Gastspielen im gesamten Bundesgebiet nahezu lückenlos bespielt. Die Solistin Doris Hädrich wurde in Saalfeld geboren und studierte Gesang an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. 1979 folgte ein Festengagement am Theater Greifswald, seit 1994 am Theater Vorpommern. Ihr breit gefächertes Repertoire umfasst viele Partien des Mezzofaches wie Carmen und Rosina aus dem „Barbier von Sevilla“, Cherubin aus „Figaros Hochzeit“, aber auch Vera Boronel aus Menottis „Der Konsul“. Nicht nur in der Oper, sondern auch im Musical-, Operetten- und Konzertbereich konnte sie große Erfolge feiern. So war sie als „Evita“, Fräulein Kost („Cabaret“), Aldonza („Der Mann von La Mancha“), Iduna („Das Feuerwerk“), Mutter („Hänsel und Gretel“) und als Hanna Glawari in „Die lustige Witwe“ sowie als Muse in „Hoffmanns Erzählungen“ zu sehen und zu hören.
Termine: freitags 2., 9., 16., 23., 30. Juli + 6., 13., 20., 27. August
Kabarett trifft Maritimes im MÜRITZEUM
Kultureller Sommer im Warener NaturErlebnisZentrum am größten Binnensee Deutschlands

Gisela Oechelhaeuserist eine der besten deutschen Kabarettistinnen
Fotos (2): Müritzeum gGmbH
Wenn der August heiß und die Nächte lang werden, wird es im MÜRITZEUM zwei besondere kulturelle Termine geben: So kommt Gisela Oechelhaeuser, bekannt vom Kabarett DISTEL Berlin, am Freitag, den 13.8. um 20 Uhr nun schon zum dritten Mal an den Herrensee in Waren. „DIE ZEIT VERLANGT’S“ ist ihr diesjähriges Best-Off-Programm. Gisela Oechelhaeuser – das sind 37 Jahre Kabarett, das ist das Erleben von zwei Gesellschaften in nur einem Leben! Der Störsender Gisela Oechelhaeuser macht ein Best-Off-Programm? Die Zeit verlangt’s! Nix mit aufwärmen! Aber warum neue Texte, wenn die alten immer aktueller werden? Warum neue Figuren, wenn die Menschen bleiben, wie sie sind? Ein neuer Blick auf Altes ist ein alter Blick auf Neues. Und wem das zu philosophisch ist, der freut sich auf Hildchen Waldmeister, die gestern mit ihrem Schnaps die Mauer einstürzen ließ, auf die 99-jährige Adelheid Müller, die morgen mit ihrem Eierlikör den Kapitalismus besiegt und auf die LIDL-Verkäuferin Valentina, die schon heute trocken feststellt, dass es eben so ist, wie es ist, weil es eben so ist, wie es ist. Ein Best of? Eine Reprise? Eine Wiederholung? Denkste! Gisela Oechelhaeuser – Die Zeit verlangt’s! Und auch wenn die Warener noch so stolz sind auf ihre vielen Seen, eine Fahrt über die sieben Meere ist doch etwas ganz anderes. Denn wenn man am Samstag, den 28.8. um 20.30 Uhr „Mit B & B auf hoher See“ ist, spürt man selbst im „trockenen“ MÜRITZEUM das Schwanken der Planken und den Salzgeschmack auf der Zunge. Vor allem aber hört man, was es alles auf dem Meer und in den Häfen zu lieben gibt, zu bedauern oder zu betrauern. Zwei Seemannsbräute packen aus: Schlager, Lieder und Chansons, Geschichten und Gedichte. Die beiden haben sich wohl nicht gesucht, aber doch gefunden, im Programm wie im Leben. Bärbel Röhl, in Waren geboren, schon einmal 14 Jahre lang in Schwerin engagiert und nicht nur als Gretchen und Kassandra legendär, war viel international unterwegs und mit eigenen Chanson-Programmen erfolgreich. Beim ersten Ausflug ins niederdeutsche Theater traf sie Beate Prahl – denn was im Programm die Hafenkneipe ist, war in Schwerin die Fritz-Reuter-Bühne, an der Beate Prahl seit 11 Jahren Schauspielerin ist und gern die Gelegenheit nutzte, sich auch einmal mit etwas anderem zu beschäftigen als der Darstellung plattdeutscher Deerns. Sie haben es riskiert, sich ins selbe Boot zu setzen, voller Vertrauen in den musikalischen Steuermann Gerhard A. Schiewe, der besonders als Akkordeon-Virtuose ein erstklassiges Patent für die Große Fahrt vorweisen kann. Besucher können sich freuen auf zwei besondere lustige Abende im MÜRITZEUM, dem NaturErlebnisZentrum der Mecklenburgischen Seenplatte.

Zwei Seemannsbräute, eine "Quetschkommode" plus maritime Lieder und Geschichten
Weitere Informationen:
MÜRITZEUM
Zur Steinmole 1
17192 Waren (Müritz)
Telefon 03991 / 6 33 68-0
Fax 03991 / 6 33 68-10
info@Mueritzeum.de
www.Mueritzeum.de
Pittiplatsch auf Reisen
Neue Abenteuer mit Pitti für alle großen und kleinen Fernsehkieker

Foto: Theater Putbus
Am Montag, dem 12. Juli um 18 Uhr, können kleine und große Fans der Märchenwald Bewohner aus dem Kinderabendgruß mit Pittiplatsch dem Lieben und seinen Freunden neue Abenteuer erleben. Im Theater Putbus geht der neunmalkluge Kobald mit Schnattchen und Moppi auf die Reise.
Rügen bekommt ein eigenes Sommerfestival
Theater im Kurhaus ist drei Monate lang neuer Entertainment-Tempel des Ostseebades Binz

Sand zwischen den Zähnen, Grinsen im Gesicht: Im Ostseebad Binz geht es vom 18. Juli bis 14. September rund! Im stilvollen Festsaal des traditionsreichen Kurhauses heißt es ab diesem Sommer: „Licht aus, Spot an für beste Unterhaltung“! 16 Qualitäts-Programme von Theater über Comedy und Konzerte bis hin zu Lesungen aus der gesamten Republik bringen frischen Wind in die Abendgestaltung sonnengebräunter Urlauber und wettergegerbter Einheimischer. Auf dem Programm des neu gegründeten Theaters im Kurhaus-Saal findet sich alles, was das Herz erfreut: pointenreiche Comedy, coole Konzerte von echten Könnern, und Wohlfühl-Theater mit garantierter Applaus-Stärke 12. Zu den Künstlern der Eröffnungsspielzeit gehören u.a. Gustav Peter Wöhler, der mit seiner Band das Sommerfestival eröffnet (18.7.), der geniale Wortkünstler und Brummbär Harry Rowohlt (27.7.), der charmante Tastenguru Joja Wendt, der am 29.8. mit seinem neuen Programm „Das Beste am Klavier“ gastiert, Jan Plewka mit seinem wunderbaren Rio Reiser-Abend (14.9.) und natürlich auch CAVEMAN – das ultimative Lieblingsprogramm aller Beziehungschaoten, welches bereits im letzten Jahr das Publikum auf der Insel ergötzte, mit insgesamt acht Vorstellungen. Alle Programminfos, Termine, Preise und Kartenbuchungen unter der Telefon-Hotline oder im Internet.
Weitere Informationen:
Sommerfestival 2010
Schillerstraße 5
18609 Ostseebad Binz
Ticket-Hotline 01805 / 44 70 400
www.theater-im-kurhaus.de
Klassik-Open Air im Klosterhof Bergen
Mitreißende Orffsche Carmina Burana und Pink Floyd-Songs im Orchestersound vor Backsteinkulisse
Ein mitreißender Rhythmus und ungezügelte Lebensfreude: Die Carmina Burana sind ein gewaltig-sinnliches Spektakel, das ganz im Lebensgefühl des Mittelalters geschaffen worden ist. Inspiriert durch eine Sammlung von Vagantenliedern des 13. Jahrhunderts komponierte Carl Orff (1895-1982) in den Jahren 1935-36 eine Art „szenische Kantate“ von ungeheurer Intensität und großer musikalischer Wucht, welche die „Fortuna“, die Macht des Schicksals, beschwört und den weltlichen Genüssen mit Liebes-, Fress- und Saufliedern huldigt. Rhythmus, vokalreiche Musikalität sowie starke Bildhaftigkeit und nicht zuletzt ein Reigen von derben Späßen, zarter Poesie und anrührender Liebeslyrik begründeten mit der Uraufführung 1937 Orffs Weltruhm – und faszinieren noch heute jeden Zuhörer. Zusätzlich zu Carl Orffs Meisterwerk und zum Auftakt des konzertanten Abends präsentiert das Philharmonische Orchester des Theaters Vorpommern mit Symphonic Pink Floyd die unvergesslichen Melodien der britischen Kultband um Roger Waters und David Gilmour. Die 1964 gegründete Rockformation Pink Floyd schuf mit ihrer Musik und ihren Bühnenauftritten einen unverwechselbaren und völlig neuartigen Stil. Jaz Coleman, Mitbegründer und Frontmann der legendären Punkrockband Killing Joke, arrangierte neun Floyd-Songs für Orchester, darunter Klassiker wie „Us and Them“, „Money“ und natürlich „Another Brick in the Wall“ – eine neue Hör-Dimension der Floyd-Meisterwerke.
Carl Orffs Carmina Burana und die größten Pink Floyd-Songs in einer Orchestereinspielung als Symphonic Pink Floyd sind am 18. Juli um 18 Uhr und am 5. August um 19.30 Uhr in Bergen beim Klosterhof Open Air zu hören.
Kartenvorverkauf ab 5. Juli in der Touristeninformation in Bergen auf Rügen, Markt 23, Telefon 03838 / 81 12 76, Preis: 15 Euro (ermäßigt 10 Euro).

Romantische Abendstimmung und die Backstein-Aura der Marienkirche machen das Klosterhof Open Air zu einem besonderen Erlebnis Foto: Stadt Bergen
Neues Sommertheater am Kap Arkona
Theaterkompanie „die TONabnehmer“ pärsentiert „Der alte Mann und das Meer“ mit Horst Janson
Ein alter, glückloser Fischer fährt nach vierundachtzig harten Tagen ohne Fang wieder aufs Meer hinaus. Doch diesmal scheint das auf seiner Seite zu sein, als ein riesiger Schwertfisch anbeißt. Der harte Kampf der beiden gleichstarken Gegner dauert zwei Tage und zwei Nächte. Mit dem Mut der Verzweiflung, gewinnt der völlig entkräftete alte Mann den Kampf und erlegt den Fisch. Aber sein Glück währt nicht lange. Auf dem beschwerlichen Rückweg kommen die Haie um ihm seinen Fisch streitig zu machen. Mit allen Mitteln versucht er seine Beute zu verteidigen. Aber die große Übermacht der Angreifer lässt ihn schließlich kapitulieren. Wieder an Land ist längsseits an seinem Boot nur noch das riesige Skelett des Schwertfisches zu sehen. Kraftlos, müde und geschlagen schleppt sich der alte Mann in seine Hütte. Diese weltberühmte Geschichte des Autors Ernest Hemingway, 1951 auf Kuba geschrieben, hat die Theaterkompanie „die TONabnehmer“ erstmals in Deutschland für das Theater inszeniert und dafür die Rechte aus Amerika bekommen. Das Totaltheaterduo „die TONabnehmer“ realisiert Theater- und Kulturprojekte in ganz Deutschland. Ihr Können hat sie dabei bereits bis vor Minister und auf die Kinoleinwand gebracht, 2009 wurden sie mit dem Förderpreis „Theater bewegt“ ausgezeichnet. Mit innovativen Ideen prägen sie einen einzigartigen Stil der unvergessliche Theatererlebnisse hervorbringt. Sie übernehmen die Regie und Konzeptionierung des Theaterevents. Im Zentrum der Handlung steht ein kubanischer Fischer namens Santiago, der von dem bekannten Film-, und Bühnenschauspieler Horst Janson verkörpert wird. Eine der letzten Rollen des passionierten Seglers war 2005 die Figur des Bernd Jensen in der ARD-Serie „Unter weißen Segeln“. Als authentischer Kapitän bereist er die Weltmeere. Vom 30. Juli bis 10. August ist das Stück beim Sommertheater am Kap Arkona unter den Leuchttürmen jeweils um 20.30 Uhr zu erleben. Die Einzigartigkeit und Exklusivität dieser Veranstaltung eröffnet vielen Kulturliebhabern einer besonderen Begegnung mit Hemingway´s Literaturstoff und nicht zuletzt auch mit dem Meer, der Insel Rügen und all ihren natürlichen und kulturellen Reizen. Kulinarische Genüsse, Musik und frische Cocktails laden Gäste bereits ab 19 Uhr in die Kulturlounge mit original-kubanischer “Bodeguita” an die traumhafte Kulisse unter den Leuchttürmen ein.
Karten und weitere Informationen: www.deraltemannunddasmeer.de

Horst Jansen schlüpft in die Rolle von Hemingways "alten Mann" Foto: Janson/die TONabnehmer
Kalle, Heiner, Peter für die ganze Familie
Das Familienkonzert mit Gerhard Schöne & Band und seinen bekanntesten Kinderlieder

Gerhard Schönebegeistert seit Jahren kleine
und große Fans. 21 Alben hat er 20 Jahren herausgebracht Foto: Agentur
Gerhard Schöne ist – wozu ihm eigentlich alles fehlt – ein Star. Nicht nur bei den Kindern, aber natürlich besonders bei ihnen, und dies mittlerweile seit zwei Generationen. Schönes Lieder für Kinder werden heute in Ost, West, Süd und in der Mitte gleichermaßen geschätzt vom Feuilleton der FAZ über Kirchentags-Gesangbücher bis hin zum Unterricht in der Grund- und Musikschule. Das größte Erlebnis aber bleiben seine Konzerte – für kleine wie große Menschenkinder gleichermaßen. Seine Lieder für Kinder gehören zum allerbesten, was in unserem größer gewordenen Land derzeit zu hören und erleben ist. Dabei werden nicht nur Hits wie „Jule“ oder „Der Popel“ am Montag, den 12. Juli um 18 Uhr im Putbuser Theater erklingen, worauf sich Kalle, Heiner und Peter und all die anderen Menschenkinder schon freuen. Gerhard Schöne hat seit der Wende 1990 bereits einundzwanzig Alben veröffentlicht. Sein letztes Album für Kinder ist ein Hörbuch, welches er gemeinsam mit Nora Tschirner nach seinem ersten Kinderbuch besprochen hat.
Die STÖRTEBEKER FESTSPIELE von 2010
Legendärer Piratenkapitän Klaus weiterhin auf der Suche nach dem Templerschatz
Im Jahre 1401, als Klaus Störtebekers gefangen und hingerichtet wurde, soll er den Hamburger Ratsherrn für seine Freilassung eine armdicke Goldkette, die das Hamburger Rathaus umschlingen könne, angeboten haben. Das ist für wahr eine Menge Gold – aber woher könnte Störtebeker diesen Schatz gehabt haben? Dem sagenhaften Reichtum des Piratenkapitäns gehen die STÖRTEBEKER FESTSPIELE in ihrer aktuellen Trilogie „Störtebekers Gold“ auf der Freilichtbühne von Ralswiek direkt unterhalb des Schlosses am Großen Jasmunder Bodden nach.

„Der Fluch des Mauren“ – zweites Abenteuer um „Störtebekers Gold“ mit Klaus, Maria und Goedeke
Foto: STÖRTEBEKER FESTSPIELE
Im diesjährigen zweiten Abenteuer „Der Fluch des Mauren“ fordert eine Abordnung Kastiliens unter Führung des fanatischen Abtes Ignatius von Granada außer den üblichen Tributzahlungen auch die Reliquie des Heiligen Antonius, die im Schrein des gleichnamigen Brunnens ruht. Sollte Granada Tribut und Reliquie nicht in 100 Tagen entrichten, droht Kastilien mit Krieg. Unglücklicherweise hat aber der jüdische Schatzmeister Granadas, Eli ibn Saul, diese Reliquie für frühere Tributzahlungen heimlich beim Bankhaus San Giorgio in Genua verkauft. Störtebeker, Goedeke und Thomasius erreichen derweil Granada und beginnen mit ihrer Suche nach versteckten Hinweisen auf den verschollenen Schatz der Templer. Von dem Mädchen Maria, auf deren Familie seit Generationen ein Fluch liegt, erfährt Störtebeker, dass der Heilige Antonius – den Maria immer wieder anruft, um sie von dem Fluch zu erlösen – der Schutzpatron der verlorenen Schätze ist. Störtebeker glaubt, damit den entscheidenden Hinweis auf den Verbleib des Schatzes gefunden zu haben. Die genuesische Bank San Giorgio, das eigentliche Machtzentrum der Stadt, hat gerade zu einer Wohltätigkeitsveranstaltung geladen. Die „feine Gesellschaft“ soll bei einer Modenschau die Kreationen berühmter Couturiers ersteigern, der Erlös soll den Armen zu Gute kommen. In diese Vorbereitungen platzt Eli ibn Saul, um die Reliquie vom Bankherren Baptista de Rocca zurückzukaufen. De Rocca behauptet, sie nicht mehr zu haben. Er nämlich war es, der der kastilischen Krone geraten hat, die Reliquie zu fordern und da sie in seinem Besitz ist, liefert er den Kastilienen den ersehnten Kriegsgrund. Er finanziert den Krieg und im Gegenzug verpflichtet sich Kastilien, seine gesamte Flotte bei ihm zu versichern. So hofft er sein Bankhaus zum mächtigsten Finanzinstitut Europas zu machen. Der „Schwarze Krake“ – ein berüchtigter Pirat, der im geheimen Auftrag de Roccas Schiffe kapert, um deren Eigner zu Versicherungen bei ihm zu zwingen – verlangt derweil von de Rocca noch ausstehenden Lohn. Doch dieser weigert sich, zu zahlen und will obendrein seinen anrüchigen Komplizen los werden. Immerhin gelingt es dem „Schwarzen Kraken“, de Rocca ein Schnippchen zu schlagen: Der düpierte Bankherr muss die teuren Kleider der internationalen „Haute Couture“ selbst bezahlen. Störtebeker und Maria empfinden mittlerweile mehr als Sympathie füreinander. Dem Geheimnis des Templerschatzes sind Störtebeker und seine Freunde allerdings nicht näher gekommen. Das Eintreffen Guy de Rigaults in Granada, der sich an Störtebekers Fersen geheftet hat, um den Schatz in den Besitz des Hauses Orleans zu bringen, macht die Sache nicht leichter. Eli ibn Sauls erfolglose Reise nach Genua lässt Hassan, den fanatischen Heerführer Granadas, frohlocken. Auch er will den Krieg, so vorausschaubar Granadas Niederlage auch ist. Störtebeker begreift, dass die Reliquie sowohl der Schlüssel für Granadas Überleben als auch für das Auffinden des Templerschatzes ist. Er bietet Eli ibn Saul an, die Reliquie zu beschaffen, wenn sie ihm im Gegenzug für kurze Zeit überlassen wird. Der Schatzmeister ist zwar skeptisch, aber da er keinen anderen Ausweg sieht, geht er auf den Handel ein … Wird Störtebeker den Schatz der Templer noch finden? Wie das Abenteuer ausgeht, wird jedoch erst der letzte Teil der Trilogie im Jahr des Herrn 2011 zeigen. Das Bühnenbild der 18. Spielsaison stellt die Festung Alhambra in Granada/Südspanien und das Bankhaus San Giorgio in Genua/Nordwestitalien dar. 150 Darsteller, vier schwimmende, versenkbare Holzschiffe (Koggen) sowie 30 Pferde und etliche Greifvögel werden neben einer Reihe neuer spannender (Pyro-)Spezialeffekte und dem abendlichen Feuerwerk in diesem Sommer zu erleben sein.Seit dem Start der Festspiele im Jahre 1993 pilgerten fast 5 Millionen Besucher nach Ralswiek, um die Geschichten und Abenteuer des legendären Seeräubers live und hautnah zu erleben. Mit etwa 370.000 Gästen in der Saison sind die Störtebeker Festspiele damit übrigens das besucherreichste Open Air Deutschlands.
Die Aufführungen finden vom 19. Juni bis bis zum 4. September montags bis samstags um 20 Uhr auf der Naturbühne Ralswiek an der B 96, ca. 5 Kilometer nördlich von Bergen, statt. Jeweils um 11 und 18 Uhr sind außerdem die „Könige der Lüfte“ zu erleben, wenn Berufsfalkner Volker Walter seine Greifvögel in einer Flug-Show vorstellt.
Tickets u. Informationen:
Tel. 03838 / 31 10-0
Fax 03838 / 31 31 92
info@stoertebeker.de
www.stoertebeker.de
Landesweites Festival im Jubiläumsjahr
20 Jahre Festspiele Mecklenburg-Vorpommern –
auch Jagdschloss Granitz Seebrücke Sellin dabei

Der Ausnahmetrompeter Gábor Boldoczki ist Preisträger in Residence 2010
Foto: Bernd Lasdin
Mit weit über 100 Konzerten an mehr als 70 Spielstätten bietet das drittgrößte flächendeckende Musikfestival Deutschlands auch im 20. Jahr seines Bestehens vom 13. Juni bis zum 12. September wieder uneingeschränkten Musikgenuss inmitten der malerischen Landschaften Mecklenburg-Vorpommerns. Kirchen und Gutshäuser, Klöster und Schlösser, Parkanlagen und ehemalige Industriegebäude bilden die unverwechselbare Kulisse für intime Soloabende, gesellige Kammerkonzerte und tongewaltige Sinfoniekonzerte. Ein vorherrschendes Instrument wird 2010 die Trompete sein. Gábor Boldoczki, Ausnahmetrompeter und ECHO KLASSIK-Preisträger in der Sparte „Instrumentalist des Jahres“, wird als Preisträger in Residence der Festspiele für strahlenden Bläserklang sorgen und mit seinem Trompetenspiel die Saison maßgeblich mit gestalten. Mit dem Trompeter Guido Segers präsentiert Gábor Boldoczki eine große Open-Air-Trompetengala, während er in der Festspielscheune Ulrichshusen solistisch neben dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin auftritt, das an diesem Abend mit Schumanns Sinfonie Nr. 3 die musikalische Romantik entfacht. Auch das alljährliche Kammermusikfest der Preisträger, das sich vor allem durch die Vielseitigkeit des Programms auszeichnet, findet in diesem Jahr unter Gábor Boldoczkis Leitung statt. Zusammen mit dem Preisträger in Residence 2008 Daniel Müller-Schott und anderen Musikerkollegen wird er außerdem den „Karneval der Preisträger“ eröffnen. Unter diesem Titel findet im September das dritte Picknick-Pferde-Sinfoniekonzert auf dem Landgestüt Redefin statt, das zusammen mit einem Konzert in Ulrichshusen den Rahmen der Festlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern bildet. Dort erklingt unter anderem der berühmte „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns, bei dem Schauspieler Armin Mueller-Stahl als Rezitator auftritt. Dirigent des Abends ist Markus Poschner, der zusammen mit der NDR Radiophilharmonie das karnevalistische Treiben auf der Bühne anführt. Darüber hinaus geben sich auch dieses Jahr wieder internationale Spitzenorchester, -dirigenten und Musiker auf dem Landgestüt Redefin die Ehre: Den Anfang machen im Juni Kent Nagano und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin zusammen mit der Pianistin Mari Kodama sowie im Juli der Geiger Daniel Hope und das WDR Sinfonieorchester unter Semyon Bychkov. Auch der 30-Seelen Ort Ulrichshusen ist wieder Tummelplatz großer Weltstars der klassischen Musik. So gastieren u.a. das Rundfunk Sinfonieorchester Berlin einmal unter Kristijan Järvi und ein weiteres mal unter Gilbert Varga sowie das Kammerorchester Basel unter Giovanni Antonini in der Festspielscheune des idyllisch gelegenen Ortes. Ein weiterer Höhepunkte 2010 ist das Musikfest zu Ehren von Frédéric Chopins 200. Geburtstag auf Schloss Bothmer in Klütz, das die Norddeutsche Philharmonie Rostock unter Peter Leonard zusammen mit Preisträgern wie Denys Proshayev und Jonathan Gilad präsentiert.

Konzerte der Jungen Elite auch wieder auf der Insel Rügen Foto: Festspiele MV
Neben den Konzerten an Hauptspielorten wie Ulrichshusen, Redefin und Klütz, die im Spielplan der Festspiele bereits fest verankert sind und als Kulturstätten weit über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns Bekanntheit erlangt haben, definieren sich die Festspiele MV auch weiterhin über die zahlreichen Konzerte der Jungen Elite, den internationalen musikalischen Spitzennachwuchs, der an den verschiedensten Spielorten des Landes, bspw. auf der Insel Rügen, sein Können unter Beweis stellt. Dabei liegt es den Festspielen insbesondere am Herzen, neue Künstler und deren Potential zu entdecken sowie neue attraktive Spielstätten aufzuspüren. Der Zuhörer hat dadurch die Möglichkeit, an einem einmaligen, durch Künstler, Ort und Publikum geprägten Konzerterlebnis teilzunehmen, das unvergessliche Höhepunkte bereit hält.
Das ausführliche Programm der Saison, Karten für die Konzerte sowie alle weiteren Informationen sind im Internet unter www.festspiele-mv.de, telefonisch unter 0385 / 5 91 85 85 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
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