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Ausflugstipp: Putbus
Die von Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus letzte planmäßig erbaute Residenzstadt und Modellstadt des Späten Klassizismus präsentiert sich als ein "italienischer Traum" mit Stuck, Säulen und Rosen. Zentrum ist der Circus, ein kreisrunder Platz mit einem 19 Meter hohen Obelisken im Zentrum um den sich 15 klassizistische Häuser gruppieren. Die weiße Stadt im grünen Herzen Rügens ist die Kulturhauptstadt der Insel

 

Wilhelm Malte zu Putbus und seine Fürstenresidenz

Fürst holte Badetourismus auf die Insel Rügen

 

Wilhelm Malte Fürst und Herr zu Putbus gründete Putbus, den kleinen Ort im Südosten der Insel Rügen. Seine Ideen von der Gründung einer Residenz am Meer verwirklichte er, nachdem er in den schwedischen Fürstenstand erhoben worden war. Auf seinen europäischen Reisen sammelte er zahlreiche Eindrücke, die er hier umsetzen wollte. Nach der Ortsgründung 1810 entstand innerhalb von vier Jahrzehnten eine klassizistische Residenz wie von einem Reißbrett umgesetzt. Der Fürst förderte den Badetourismus am Bodden und an der Ostsee, eröffnete die erste höhere Bildungseinrichtung der Insel Rügen und siedelte planmäßig Handwerker, Kaufleute, Ackerbürger und Schiffer an, um sein Putbus aufzubauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

André Farin:

Wilhelm Malte zu Putbus
und seine Fürstenresidenz
auf der Insel Rügen.
Eine Biographie über
eine norddeutsche Gründer-
persönlichkeit des 19. Jahrhunderts.

5. Auflage. Putbus, 2012.
146 Seiten. 36 Abbildungen.

ISBN: 978-3-00-008844-X
10,50 Euro

 

Ganz im Sinne englischer Gartenkultur ließ er den Park –  gleich gegenüber den weißen Häuserzeilen –  in einen Landschaftsgarten umwandeln. Hier lustwandelte nicht allein der Hochadel. Gäste und Bewohner des Ortes durften sich ebenso an dem umgestalteten natürlichen Schatz erfreuen. Sie genossen Schatten spendende Alleen, romantische Sichtachsen auf die Küstenlandschaft oder blühende Wiesen rund um das renovierte Schloss, an der Orangerie oder am Kursalon.

 

Die Leidenschaft des Fürsten ging über das bisherige Maß seiner Vorfahren hinaus. Er schuf mit dem einzigen Theater der Insel neben vielen anderen denkwürdigen Bemühungen um Kunst und Kultur einen Anziehungspunkt, der bis heute seinen Reiz nicht verloren hat.   Eine Vielzahl von Potentialen der Kleinstadt liegt in der Blütezeit des Ortes begründet, als dieser mit viel Begeisterung und Ideenreichtum von einem aufgeklärten Adligen und einem engagierten Bürgertum errichtet wurde.

 

Erstmals stellt nun der einheimische Autor André Farin in der Biographie „Wilhelm Malte zu Putbus und seine Fürstenresidenz auf der Insel Rügen“ das Leben dieses Mannes dar, dessen Spuren noch heute hier zu finden sind. Die einmalige klassizistische Residenz mit dem einmaligen Landschaftspark und zahllosen Alleen prägen das Bild der Stadt Putbus und der umliegenden Ortschaften.

 

Bestellungen sind möglich über:
André Farin
Telefon: 038301 / 6 22 63
E-Mail: andre.farin@t-online.de

sowie:
rügendruck gmbh putbus

Telefon: 038301 / 806 16
Fax:     038301 / 6 12 31
E-Mail: verlag@ruegen-druck.de

 


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