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Verlag der rügendruck gmbh putbus
Circus 13, 18581 Putbus auf Rügen
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Rügens Schwedenzeit 1648-1815
von Fritz Petrick
Band 3 der neuen Rügen-Geschichte in fünf Teilen
herausgegeben von Fritz Petrick
Das Schloss Spycker erhielt seine heutige Gestalt im Wesentlichen durch Umbauten, die Graf Carl Gustav Wrangel, schwedischer Generalgouverneur in Pommern und Herr zu Spycker, in den Jahren 1650 bis 1662 durchführen ließ. Hier ist der Bauherr 1676 auch verstorben. Die Herrschaft Spycker fiel an seine Erben, die schwedischen Grafen Brahe, die sie 1817 an Wilhelm Malte Fürst und Herr zu Putbus verkauften. Als einziger schwedischer Adelssitz auf Rügen repräsentiert das gräfliche Schloss wie kein anderes Bauwerk der Insel Rügens Schwedenzeit.
Band 3 des fünfteiligen Werkes von Fritz Petrick gibt einen Überblick zu Rügens Geschichte von 1648 bis 1815 und behandelt die fast zweihundertjährige Periode, in der das Fürstentum Rügen zur Krone Schweden gehörte: vom Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 bis zur Übernahme der Gebiete durch Preußen im Jahre 1815.
Angenehm lesbar und mit zahlreichen Fotos, Abbildungen, Karten, Tabellen und Wappentafeln sowie Exkursen, Porträts, Original-Quellen u.ä. in Info-Boxen reich illustriert, trägt der dritte Band der Rügen-Geschichte alle relevanten Daten und informative Fakten aus dieser für die Bewohner Pommerns angenehmen sowie in Hinblick auf eine vorteilhafte Weiterentwicklung der Region überaus fruchtbaren Zeitepoche zusammen. Gezielte Informationen sind anhand des Personen-, Orts- und Autorenregisters zugänglich, das ausführliche Quellen- und Literaturverzeichnis ermöglicht interessiertes Weiterlesen.
Petrick, Fritz (Hg.):
RÜGENS GESCHICHTE
von den Anfängen bis zur Gegenwart in fünf Teilen.
Teil 3: RügensSchwedenzeit 1648-1815
von Fritz Petrick.
Putbus/Insel Rügen: rügendruck gmbh, 2009
152 Seiten, über 50 Fotos, Abbildungen, Karten und Tafeln
Paperback im Format 16,5 x 24 cm, ISBN 978-3-9808999-6-3, EUR 14,80
RUGIA. Rügen-Jahrbuch 2010 erschienen
Neuer Jahrgang des Periodikums mit Beiträgen
zur Natur- und Kulturgeschichte Rügens
Zur neuen Ausgabe reich bebilderten Rügen-Jahrbuches RUGIA haben wiederum 20 sachkundige Autoren aus der Region interessante Artikel zur Kultur- und Naturgeschichte der Insel Rügen beigetragen. Unter den engagierten Autoren sind Wissenschaftler und Literaten, freie Autoren und sachkundige Inselbewohner – die Beiträge sind von besonderem Interesse für alle, die mehr über die schöne Insel Rügen erfahren möchten, als die touristischen Werbeblätter verzeichnen. Mit dem Gedicht „Apfelkantate“ von Matthias Claudius klingt der Eingangsartikel von Lutz Grope über den fürstlichen Spalierobstgarten in Putbus aus. In einem Beitrag von Bodo Noack geht es um den Riesenbärenklau auf Rügen, Peter Meißner beschreibt, wie man vor zweihundert Jahren auf Hiddensee zur Hebamme wurde. Die Kunsthistorikerin Sibylle Berger widmet sich den Schulwandbildern der Künstler Oskar Manigk und Matthias Wegehaupt in Sagard, Wolfgang Fiedler den mittelalterlichen Taufsteinen als Zeugnissen der Christianisierung auf Rügen. Wie stets, erscheinen auch in der 18. Ausgabe wieder niederdeutsche Kleintexte am Ende des Bandes. Schon seit 1993 wird das Magazin vom Verband INSULA RUGIA herausgegeben und führt damit die Tradition des Rügener Heimatkalenders fort, der erstmals 1908 erschienen ist.
Verband INSULA RUGIA e.V. (Hrsg.):
RUGIA. Rügen-Jahrbuch 2010
in der Tradition des Rügener Heimatkalenders.
18. Jahrgang
126 Seiten, circa 80 Fotos, Abbildungen, Karten u. Tafeln
Paperback im Format 17 x 23 cm, ISSN 1614-1296, EUR 8,50
Rügens Mittelalter und Frühe Neuzeit 1168-1648
von Sven Wichert und Fritz Petrick
Band 2 der neuen Rügen-Geschichte in fünf Teilen
herausgegeben von Fritz Petrick
Die 1193 vom Fürsten Jaromar gestiftete Marienkirche zu Bergen, ein Backsteinbauwerk von europäischem Rang im Ostseeraum, überragt weithin die Insel Rügen. Zumeist hoch gelegen, bemerkenswert geräumig und mehr oder minder stark ausgemalt sind auch die danach in Garz, der ältesten Stadt Rügens, und 26 weiteren Dörfern der Insel errichteten Backsteinkirchen. Sie alle repräsentieren Rügens Geschichte von der Unterwerfung und Christianisierung durch die Dänen im 12. Jahrhundert bis zum Ausgang des Dreißigjährigen Krieges und dem Beginn der Schwedenzeit Mitte des 17. Jahrhunderts.
Band 2 des fünfteiligen Werkes von Sven Wichert und Fritz Petrick bietet einen Überblick zu Rügens Geschichte im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit - vom Fall der Tempelburg Arkona im Jahr 1168 bis zur Belehnung der schwedischen Könige und des Königreiches Schweden mit dem Fürstentum Rügen im Jahr 1648.
Angenehm lesbar und mit zahlreichen Fotos, Abbildungen, Übersichtskarten, Tabellen und Stammtafeln reich illustriert, trägt der zweite Teil der Rügen-Geschichte alle relevanten Daten und informative Fakten aus diesen beiden von Kirche und Kloster, Fürstentum und Ostseeimperium, Reformation und Krieg geprägten Epochen zusammen. Zusätzliche Exkurse und Originalquellen in Info-Boxen erläutern dabei beispielhaft bestimmte Zeitumstände, konkret belegte Ereignisse und deren Zusammenhänge. Gezielte Informationen sind anhand des Personen-, Orts- und Autorenregisters zugänglich, das ausführliche Quellen- und Literaturverzeichnis ermöglicht interessiertes Weiterlesen.
Petrick, Fritz (Hg.):
RÜGENS GESCHICHTE
von den Anfängen bis zur Gegenwart in fünf Teilen.
Teil 2: Rügens Mittelalter und Frühe Neuzeit 1168-1648
von Sven Wichert und Fritz Petrick.
Putbus/Insel Rügen: rügendruck gmbh, 2009
136 Seiten, über 50 Fotos, Abbildungen, Karten u. Tafeln
Paperback im Format 16,5 x 24 cm, ISBN 978-3-9808999-4-9, EUR 14,80
Rügens Frühe Geschichte von Hans D. Knapp
Band 1 der neuen Rügen-Geschichte in fünf Teilen,
herausgegeben von Fritz Petrick
Hünengräber und Burgwälle, Hügelgräber und vorgeschichtliche Altertümer – erhabene Natur und arkadische Landschaft mit einer Vielzahl archäologischer Denkmale der Vorzeit begründeten vor etwa 200 Jahren den Mythos Rügen. Heute zählt die Insel zu den archäologisch intensiv erforschten Gegenden Deutschlands, mit umfangreichem Schrifttum und ausführlichen Darstellungen einzelner frühgeschichtlicher Siedlungsperioden – doch eine zusammenfassende Darstellung der Frühgeschichte Rügens fehlte bisher.
Band 1 des fünfteiligen Werkes gibt einen Überblick zu 10.000 Jahren früher Geschichte der Insel vom Ende der Eiszeit bis zum Fall der Tempelburg Arkona im Jahre 1168. Diese frühe Siedlungsgeschichte weist engen Bezug zu den natürlichen Gegebenheiten der Landschaft auf, und so werden die Grundzüge der frühgeschichtlichen Entwicklung Rügens in Beziehung zur Geschichte der Landschaft, in der sie sich abgespielt hat, skizziert.
Der angenehm lesbare, reich illustrierte erste Teil der Rügen-Geschichte hält neben ungemein informativen Daten und Fakten zur Übersicht auch eine Fülle von detailliertem Kartenmaterial bereit. Gezielte Informationen sind anhand des Personen-, Orts- und Sachregisters zugänglich, das ausführliche Literaturverzeichnis lädt zum interessierten Weiterlesen ein.
Petrick, Fritz (Hg.):
RÜGENS GESCHICHTE
von den Anfängen bis zur Gegenwart in fünf Teilen.
Teil 1: Rügens Frühe Geschichte
von Hans D. Knapp.
Putbus/Insel Rügen: rügendruck gmbh, 2008
124 Seiten, über 100 Fotos, Abbildungen und Karten
Paperback im Format 16,5 x 24 cm, ISBN 978-3-9808999-3-2, EUR 14,80
RUGIA. Rügen-Jahrbuch 2009
Neuer Jahrgang des Periodikums mit den Leitthemen
20 Jahre politische Wende und Rügener Alleen
In reich bebilderten Artikeln haben wiederum 21 Autoren informativstes Wissen aus Geschichte, Wirtschaft und Technik, Natur, Kunst und Kultur über Deutschlands größte Insel zusammen getragen. Wissenschaftler, Künstler und Schriftsteller berichten im Rügen-Jahrbuch 2009 u.a. über ihre Erinnerungen und Erfahrungen während der Zeit der „Friedlichen Revolution“ 1989 und schildern die bedenkliche Konstitution von Rügens Alleen. In den Monatsblättern lässt man den Zustand verschiedener Bau- und Bodendenkmale auf den Leser wirken, um im Anschluss bspw. die Klostergärten von Rambin, den Trenter Tauftisch oder das Memorabilienbuch der Landower Kirche vorzustellen. Die frühe Wittower Kirchengeschichte, aber auch der Wandel der Landwirtschaft im Kreis Rügen ab 1990 werden erörtert. Mit Ulrich Müther wird an den bedeutenden, von der Insel Rügen stammenden Architekten der Hyparschalenbauweise für Gesellschaftsbauten erinnert. Ebenso finden Ludwig Theobul Kosegarten und der Kapellenbau zu Vitt sowie Teil 2 der Reisebeschreibung Schaprode – Hamburg von 1745 Platz. Die naturgeschichtliche Rubrik hält Obstgehölze des Biosphärenreservats Südost-Rügen sowie landschaftliche Auswirkungen der Lagebedingungen Rügens vor. Traditionell erscheinen niederdeutsche Kleintexte am Ende des Bandes. Das ab 1993 vom Verband INSULA RUGIA herausgegebene Periodikum steht in der Tradition des Rügener Heimatkalenders, welcher erstmals im Jahre 1908 erschien.
ISSN 1614-1296
EUR 8,50
ÜBER DIE BRÜCKE. Eine Foto-Dokumentation
Das Jahrhundert-Bauwerk am Strelasund
(Mecklenburg-Vorpommern): Eine spannend-informative
Foto-Dokumentation über die Entstehung der Rügenbrücke
(2004–2007) von Jens Frank
Seit Aufstellung des Bundesverkehrswegeplans 1992 sind 15 Jahre von der Planungsphase der A 20 über die Bauzeit des Rügenzubringers bis zur Eröffnung der 2. Strelasundquerung ins Land gegangen. So ist es zu lesen im Nachwort von Dipl.-Ing. oec/Dipl.-Ing. (FH) Rudi Dobbert, Sprecher der „Pro A 20/Rügenanbindung“-Initiative, der diesen langen Weg nochmals Revue passieren lässt: Gründe und Argumente dafür oder dagegen und welche in alle Richtungen weisenden Schwierigkeiten vor der konkreten Planung der neuen Rügenbrücke überwunden werden mussten.
Initiiert von der letztlich jedoch erfolgreichen Bürgerinitiative „Pro A 20/Rügenanbindung“, beauftragten darauf hin IBR GmbH und rügendruck gmbh im Jahre 2004 gemeinsam den engagierten Fotografen Jens Frank, der den Brückenneubau von den Anfängen im August 2004 bis zu seiner Eröffnung im Oktober 2007 über drei Jahre dokumentieren sollte.
Entstanden ist eine Foto-Dokumentation, die einzigartige Perspektiven bietet: Ob tief aus dem Innern der Unterwasser-Fundamente oder in schwindelerregenden über 100 Metern Höhe von den Baukränen herab - der fotografische Blickpunkt fixiert meist perspektivisch, wählt einerseits das Statisch-Wesentliche, versucht jedoch immer auch den Bau(-vorgang) als solchen in seiner allgegenwärtig vorwärts gerichteten Bewegung einzufangen, was meist gelingt.
Und: Vor allem die Menschen, die dieses beeindruckende Brückenwerk errichteten, zeigen die alltäglichen, teils originellen Aufnahmen. „Mich haben vor allem die Arbeiter begeistert, die hinter bzw. mit all dieser faszinierenden Technik bei jedem Wetter im Einsatz für ein Bauwerk von solch gigantischer Dimension agierten. So wurde die Brücke für knapp drei Jahre auch zu meiner fotografischen BAU-STELLE“, stellt Dipl.-Fotograf Jens Frank heute im Nachhinein fest.

Insbesondere diese andere Sichtweise, seine Seitenblicke machen den Bildband zu einer aufregenden Reise in das ansonsten eher unspektakuläre rostig-graue Reich von Eisengeflecht und Beton. Das eingefangene Vergleichsmoment innerhalb der natürlichen Gegebenheiten eines Umfeldes aus Stadt und Natur, Wasser und Küstenlandschaft, der dimensionale Gegensatz von Mensch, (Bau-)Technik und Bauwerk faszinieren. Jens Frank hat die Motive, die es festzuhalten lohnte, stetig gefunden.
Dafür erklomm er Rohbau und Baukräne, spürte von allen Seiten spannendste Blickachsen zum Brückenbau auf, überflog die verkehrstechnische Großbaustelle – und bewies wie die bauarbeitenden Menschen seiner Motive eine Waghalsigkeit, ohne welche großartige Aufnahmen, bspw. der inneren Pylon-Verschalung oder Arbeiter-Porträts und Details-Fotos in großer Höhe, nicht zustande gekommen wären.
Eine vollständige bautechnische Dokumentation des Brückenbauwerks erwartet den Betrachter in diesem Bildband daher eben gerade nicht, wenn die schwierige Auswahl auch aus einem ca. 30.000 Fotos umfassenden Fundus getroffen werden konnte. Vielmehr zeigt der Band für alle Fans und Bewunderer der stilvollen Fotografie auf, wie ästhetisch sogar ein Betonpfeiler, wenn er perspektivisch ins rechte Licht gesetzt wird, erscheint.
Die gleichzeitigen, aber im Einzelnen grundverschiedenen Bauabschnitte zwischen dem Festland, Insel Dänholm und der Insel Rügen werden chronologisch behandelt, wobei eingestreute Bildtexte dem Betrachter der Fotografien die wichtigsten Anhaltspunkte zum Baugeschehen liefern. Die Wahl des Querformats unterstützt dabei vor allem eindrucksvolle zweiseitige Panorama-Aufnahmen. Interessant ebenso die Liste einiger aufgeführter Vergleiche: Wer schon immer einmal wissen wollte, wie viel der weltgrößte Schwimmkran Taklift 7 an Einsatztagen kostet oder wie lange gar eine Schnecke benötigt, um über die gesamte Rügenbrücke (wohlgemerkt: ohne Pause) zu gelangen – hier erfährt er es.
Auch wenn der neue Brückenschlag, wie alle auf Jahre im Voraus geplanten verkehrstechnischen Großprojekte, am Ende ebenfalls mehr zeitliche und materielle Werte verschlang als ehemals angenommen – den Charakter des neuen spektakulären Wahrzeichens hatte die Rügenbrücke schon lange vor ihrer Verkehrsfreigabe erreicht. Eine stetige Veränderung im Baugeschehen mit gerade anfangs größten, zügig sichtbaren Wachstumsschüben ließ die imposanten Ausmaße des zweiten Rügendamms schnell erahnen. So entwickelte sich das neue Tor nach Rügen sofort zu einer nicht nur bei den ansässigen Vorpommern überaus beliebten Besucherattraktion und zumal einem einladenden Foto- und Postkarten-Motiv.
„Der beeindruckende ‚Zweimaster' zur Überquerung des Strelasund“, wie Dr. Angela Merkel, MdB, die ingenieurtechnische Meisterleistung besonders der Schrägseilbrücke mit dem 128 Meter hohen Doppelpylon im Vorwort betitelt, hat erfolgreich abgelegt. Anhand der vorliegenden Dokumentation können auch noch spätere Generationen seine aufregende Entstehung verfolgen.
ÜBER DIE BRÜCKE: Eine Foto-Dokumentation.
Herausgegeben von der rügendruck gmbh putbus
(Jürgen Hinze) und IBR (Volker Boche).
Mit Fotografien von Jens Frank.
Putbus/Insel Rügen: rügendruck gmbh, 2007.
136 Seiten, 177 farbige Fotos und Abbildungen
Paperback im Format 24,5 x 17 cm, ISBN 978-3-9808999-8-7, EUR 11,90
RUGIA. Rügen-Jahrbuch 2008
Neuer Jahrgang des Periodikumsgreift greift u.a. Thematik
der 2. Strelasundquerung auf
In reich bebilderten Artikeln haben wiederum 19 Autoren informativstes Wissen aus Geschichte, Wirtschaft und Technik, Natur, Kunst und Kultur über Deutschlands größte Insel zusammengetragen. Wissenschaftler, Künstler und Schriftsteller berichten im Rügen-Jahrbuch 2008 u.a. über den Bau des Pfarrwitwenhauses in Groß Zicker, schildern eine Reise nach Hamburg aus dem Schaproder Memorabilienbuch von 1745 und bringen Anekdoten aus dem Putbuser Gesellschaftsleben von 1800-50 an die Öffentlichkeit. Schon in den beliebten Monatsblättern läßt man die Entstehung des (alten) Rügendammes aufleben, um im Anschluß daran die 2. Strelasundquerung (Rügenbrücke) als innovative technische Leistung vorzustellen. Fortschritte im landwirtschaftlichen Transport Südrügens, das insulare Lotsenwesen, die Kulturlandschaft Kasnevitz werden erörtert. Mit der Mitbegründerin der Arndt-Gesellschaft Maria Pakulla und dem Historiker Rolf Baier wird an zwei herausragende Rüganer erinnert. Ebenso finden Adelbert von Chamisso (Dichter/Naturforscher) sowie Ludwig Theobul Kosegarten (Dichter/Theologe) ihren Platz. Die naturgeschichtliche Rubrik hält eingeschleppte Pflanzenarten der Steppenroller, Bohrungen im Jasmunder Bodden sowie das scheue Schwarzwild bereit. Traditionell erscheinen niederdeutsche Kleintexte am Ende des Bandes. Das ab 1993 herausgegebene Periodikum steht in der Tradition des Rügener Heimatkalenders, welcher erstmals im Jahre 1908 erschien.
ISSN 1614-1296
EUR 7,00
Dieter Kraatz: Köstlichkeiten einer Inselküche
Kulinarisch-historischer Streifzug durch Rügen und Hiddensee
in erweiterter Auflage
Die Inseln Rügen und Hiddensee weisen nicht nur eine wechselvolle Geschichte, sondern auch vielfältige landschaftliche Besonderheiten auf. Eine bestimmte Mentalität der Bewohner, festgehalten in Bräuchen und Traditionen, wie sie nur in abgelegenen Landstrichen bewahrt sind, resultiert daraus. So hat hier jede Region auch eigene kulinarische Köstlichkeiten entwickelt. Allerdings mußte man über viele Generationen hinweg erfinderisch sein, denn das Gros der zumeist leibeigenen Inselbewohner war bitterarm. Die 148 in der „Inselküche“ zusammengetragenen Gerichte stammen vorwiegend aus dem harten Arbeitsalltag der einfachen Leute: bescheiden in ihren Zutaten und leicht in der Zubereitung. Jedoch sind ebenso Einflüsse aus Mecklenburg, Pommern und der Schwedenzeit deutlich spürbar. Der Band gibt außerdem eine Übersicht zur natürlichen Schönheit der Flora und Fauna auf den Inseln und enthält viel Wissenswertes über frühere Lebens- und Ernährungsgewohnheiten der Insulaner sowie ihre Sitten zu alljährlich begangenen Feiertagen und Festivitäten. Neben unzähligen fast verlorengegangenen Rezepten bewahrt das Kochbuch somit letztlich selbst ein Stück Geschichte. In ihrer 4. erweiterten Auflage, die seit Frühjahr dieses Jahres im gut sortierten Buchhandel erhältlich ist, erscheint die „Inselküche“ ergänzt um zwei zusätzliche Kapitel, die eng mit den beiden großen kulinarischen Ereignissen auf den Inseln verbunden sind: Dem vielseitigsten einheimischen Speisefisch wird im Monat April während der Rügener Heringswochen gefrönt, im Oktober widmet sich die gesamte Inselgastronomie in den Rügener Kohlwochen ihren überaus gesunden und schmackhaften Kohlsorten. Die in den beiden Kapiteln „Speisen vom Hering“ sowie „Speisen von und mit Kohl“ verzeichneten Rezepte bilden eine Auswahl der am stärksten nachgefragten und geschätzten Kohl- und Heringsgerichte, die auf Rügen und Hiddensee Verwendung finden. Überdies wurde jedes Gericht im Zuge der Überarbeitung des Bandes mit neuen, zeitgemäßen Fotografien von Lutz Grünke versehen. Die neue Auflage der „Inselküche“ erscheint wiederum in einem inselansässigen Verlag. Somit wird auch hier eine kleine Tradition fortgeführt.
Dieter Kraatz:
Rügen - Köstlichkeiten einer Inselküche.
Kulinarisch-historischer Streifzug durch Rügen und Hiddensee.
Mit Illustrationen von Matthias Hunger
und Fotografien von Lutz Grünke.
Putbus/Insel Rügen: rügendruck gmbh 2007.
136 Seiten, 40 farbige Abbildungen
Paperback im Format 16,5 x 23 cm, glanzfolienkaschiert
ISBN 978-3-9808999-5-6, EUR 9,90
Rügen schmeckt.
Kochen mit Kräutern und feinstem Salz
Rügen schmeckt 2: Neue Rezepte für Kräuterkenner in abwechslungsreichen Menüfolgen für jeden Geschmack
Kochen mit Kräutern und feinstem Salz: Der Titel des neuen Kochbuchs vom Göhrener Küchenchef Peter Knobloch verheißt erneut originelle Kochkunst (vgl. z.B. Gault-Millau, Michelin o. Feinschmecker). Doch neben bewährten praktischen Tips rund um die moderne internationale und regionale Küche wartet der Starkoch diesmal auch mit äußerst interessanten, überraschend traditionsreichen Rezepturen auf. Von schwarzen Walnüssen ist da die Rede, von Holunderblütensirup oder Rosenzucker. Aus diesem Grund steht den Rezepten eine unterhaltsame historische Einführung über Entstehung, Sammlung und Verwendung von natürlichen Kräutern bzw. Salz voran. Denn der Autor entwickelte namentlich für die beschriebenen Gerichte in eigener Herstellung spezielle Kräutersalze. Kreative Menüfolgen für jeden Geschmack, durchsetzt von Anekdoten, persönlichen Empfindungen, den frechen Illustrationen von Kathrin Grünke sowie kleinen Produkt-beschreibungen, machen den neuen Rügen schmeckt-Band zu einem ebenso lockeren Gemisch aus Information und Unterhaltung. Hier wird die moderne, aber durchaus verständliche Kulinarik des Peter Knobloch auf hohem Niveau fortgeführt: „Im neuen Band habe ich traditionelle Rügenprodukte aus der Natur mit modernen Küchentrends, wie etwa asiatischen Zubereitungsformen ohne Geschmacksverstärker und chemische Zusätze, verbunden – und beweise damit, daß sich auch die Rügener Küche stets weiterentwickelt.“ Nützliches Give Away des Kochbuches: ein Lesezeichen mit den wichtigsten verwendeten Kräutern. Wer will, kann sich, dermaßen kulinarisch angeregt und professionell begleitet, sofort selbst auf die Suche nach ihnen begeben.
Peter Knobloch:
Rügen schmeckt. Kochen mit Kräutern und feinstem Salz.
Mit Fotografien von Lutz Grünke
und Illustrationen von Kathrin Grünke.
Putbus/Insel Rügen: rügendruck gmbh 2006.
96 Seiten, über 80 farbige Abbildungen
Paperback im Format 20 x 20 cm, glanzfolienkaschiert
ISBN 978-3-9808999-2-5, EUR 9,90
Rügen schmeckt.
Rezepte von Küchenmeister Peter Knobloch
Ein Koch von der Insel Rügen / Ein Kochbuch für die Insel Rügen
Rügens Starkoch Peter Knobloch hat die Töpfe und Pfannen erstmalig mit der Feder vertauscht. Zusammen mit dem Foto- und Grafikdesigner Lutz Grünke aus Binz und dem rügendruck putbus publizierte der Göhrener Küchenmeister im Juli des Jahres sein erstes eigenes Kochbuch. „Rügen schmeckt“ ist ein originelles und niveauvoll gestaltetes Buch, dessen Konzept der modernen Küche des Peter Knobloch voll und ganz entspricht (vgl. Gault Millau, Michelin, Aral Schlemmer Atlas, Großer Bertelsmann Restaurant & Hotel Guide, Feinschmecker Guide, Varta-Führer, Gustav Volkenborn-Hitlisten). Sein Können stützt sich auf eine aparte kulinarische Kreativität und ausdrücklich frische regionale Naturprodukte, die die wichtigsten Säulen seiner Kochkunst bilden. Doch keinesfalls sind all diese Erzeugnisse zur selben Zeit auf der Insel Rügen zu beziehen. Aus diesem Grund hat das Kochbuch eine jahreszeitlich bedingte Aufteilung erhalten. In einer den saisonalen Rezepten vorangestellten, poetisch anmutenden Einleitung, welche zugleich landschaftliche Stimmungen und soziale Gepflogenheiten der Insel vermittelt, sind die für jede Jahreszeit rügentypischen Produkte und Kräuter - welche dort bis heute gesammelt werden können - sowie ihre Verwendung erläutert. Auf 96 Seiten wird professionell, aber durchaus verständlich mittels erfrischend leichter Anleitungen, aus der praktischen Kochschule geplaudert. Für Gourmets am heimischen Herd ist der Band mit zusätzlichen Tipps und Tricks, welche Peter Knobloch jeden Tag selbst anwendet, für ein erfolgreiches Nachkochen ausgestattet. Die Illustrationen und Teller, auf denen die angerichteten Speisen ästhetisch präsentiert werden, stammen von Kathrin Grünke, bekannt durch die Nutzkunstwerke der von ihr entwickelten Marke „Narrenkeramik“. Fotografisch wurden Peter Knoblochs Gerichte unverfälscht, das heißt kurz vor dem Auftragen und anschließendem Verzehr durch Gäste des Hauses, von Lutz Grünke festgehalten. Peter Knobloch, Küchenmeister und Autor: „Ich wollte ein Kochbuch mit Gerichten und Zutaten von und für Rügen machen; und zwar so, wie im wirklichen Leben. Eben nachvollziehbar, mit persönlichen Tipps und vor allem: Natur pur – ohne Lebensmittelfarbe und chemische Zusatzstoffe.“
Peter Knobloch:
Rügen schmeckt. Rezepte von Küchenmeister Peter Knobloch.
Mit Fotografien von Lutz Grünke
und Illustrationen von Kathrin Grünke.
Putbus/Insel Rügen: rügendruck gmbh 2004.
96 Seiten, über 70 farbige Abbildungen
Paperback im Format 20 x 20 cm, glanzfolienkaschiert
ISBN 978-3-9808999-7-0, EUR 9,90
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