Museum Stadt Bergen
Palanga in Bergen auf Rügen
Sonderausstellung des Antanas Mončys Museums
Am 1. März eröffnete im Museum der Stadt Bergen gemeinsam mit Freunden aus der litauischen Partnerstadt Palanga die Sonderausstellung „Antanas Mončys – Skizzen und kleine Skulpturen“. Es ist eine Ausstellung des Antanas Mončys Museums Palanga, die ergänzt wird durch zahlreiche kleine Skulpturen aus dem Privatbesitz von Sabina Mončys, der in Berlin lebenden Tochter des Künstlers. Das
Foto gibt einen Einblick in die Dauerausstellung mit Arbeiten des Künstlers in Palanga. Die Ausstellung in Bergen ist noch bis zum 12. April zu sehen.
Ausstellungsraummit Arbeiten von Antanas Mončys in Palanga Foto: Kestutis Stoskus
Voraus ging dieser zweiten Ausstellung innerhalb der Städtepartnerschaft zwischen Bergen und Palanga ein „Rendezvous mit der Litauischen Küste“ im Januar und Februar diesen Jahres, bei dem Litauen in Fotos, Kunst und Küche in Bergen erlebbar wurde. Dazu gab es fast sechs Wochen lang im Romantik Hotel Kaufmannshof, dem Begegnungsort für das Rendezvous, Reiseinformationen und wöchentliche Foto- und Videoshows. Die jetzige noch bis zum 12. April laufende Ausstellung zum litauischen Bildhauer Antanas Mončys ist ebenfalls ein Ergebnis dieser fruchtbaren Zusammenarbeit.
Der Bildhauer Antanas Moncys wurde 1921 geboren und studierte zwischen 1941 und 1943 Architektur im litauischen Kaunas. 1944 ging der Künstler ins westliche Exil, studierte zwischen 1947 und 1950 Bildhauerei in Freiburg, anschließend führten ihn seine Wege nach Paris, wo sein Interesse für avantgardistische Kunst geweckt wurde. Seine Arbeiten wurden in Deutschland, Frankreich, Italien, Australien und in den USA ausgestellt, sie wurden von vielen Museen in Westeuropa sowie von privaten Sammlern erworben. 1993 starb der Bildhauer. Die Museumsbestände des Antanas Mončys Museum in Palanga bilden Werke, persönliche Sachen, Arbeitsgeräte, Fotografien, Möbelstücke, Dokumente und Tagebuchblätter des Künstlers, die dieser zwischen 1989 und 1992 Litauen schenkte. Im Sommer 1999 wurde die ständige Ausstellung eröffnet, die an eine Bildhauerwerkstatt erinnert. Es war der Wille des Künstlers, dass die Besucher hier die Werke berühren dürfen.
nach oben

