Kap Arkona
Schiffsbewegungen in Echtzeit
Nebelsignalstation mit neuem Angebot und weitere Ausstellungen am Kap Arkona
Das Backsteingebäude der ehemaligen Nebelsignalstation am Kap Arkona ist der passende Ort für eine Ausstellung über die Seenotrettung an deutschen Ostseeküste. Seit April können Besucher hier in Echtzeit die Schiffsbewegungen auf der Ostsee verfolgen. Über einen Bildschirm werden im Wechsel von 30 Sekunden die Standorte verschiedener Schiffe dargestellt, die sich auf der Ostsee bei Rügen, Zingst oder dem Darß befinden. Außerdem werden Informationen zu den Schiffen eingeblendet, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden. Woher kommt ein Schiff? Wohin fährt es und wie groß ist es? Auf Stühlen sitzend können Besucher die Aktivitäten auf dem an der Wand angebrachten Bildschirm verfolgen. Bis zum Juni ist noch die Ausstellung „Meerträume" im Künstlerhaus am Kap Arkona täglich von 11 bis 17 Uhr zu sehen mit Werken der Malerin Celia Domaratius und der Schmuckdesignerin Silke Tolk-Ninnemann. Zu jeder vollen Stunde gibt es zudem Gelegenheit, die Marineführungsbunker mit einer Führung zu besuchen – auch sie gehören zum kulturellen Erbe des prominenten Ortes und werden vom Förderverein Kap Arkona e.V. betrieben.
Der Förderverein Kap Arkona e.V.
sorgt für Kultur – hier eine Replik des Swantevit
Foto: Heinemann

Seit 1990 hat sich das Flächendenkmal Kap Arkona zu einem Zentrum entwickelt,
wo sich Kunst und Natur fruchtbar begegnen Foto: Gerhard Fuhrich
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